• Lonesome George | © Gert Weigelt

  • Wounded Angel | © Gert Weigelt

  • The Concert | © Gert Weigelt

Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg

Porträt

Das Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg zählt derzeit zu den erfolgreichsten und innovativsten Ballettensembles der internationalen Tanzszene und wurde zuletzt dreimal in Folge (2013, 2014 und 2015) in der Kritikerumfrage der Zeitschrift tanz zur‚ Kompanie des Jahres gewählt. Der Spielplan des von Martin Schläpfer und Remus Şucheană geleiteten Ensembles zeigt ein fein austariertes Zusammenspiel von historischen Balletten, zeitgenössischen Meisterwerken sowie zahlreichen Uraufführungen und stellt die profunde klassische Technik ebenso unter Beweis wie die große Vielseitigkeit und Individualität der einzelnen Tänzer*innenpersönlichkeiten. Neben sorgsam einstudierten Klassikern von George Balanchine, Antony Tudor oder Merce Cunningham setzen Werke von Mats Ek, Jiří Kylián, Nils Christe, Amanda Miller, Marco Goecke und Regina van Berkel, aber auch Vertreter*innen der jüngsten Choreograf*innengeneration entscheidende Impulse für den zeitgenössischen Tanz. Eine enge Zusammenarbeit verbindet das Ballett am Rhein mit Hans van Manen. Für Martin Schläpfer bildet das tägliche Training die Basis seines Tanzverständnisses und eine wesentliche Vorstufe seiner eigenen künstlerischen Arbeit, die er auf dem Fundament der klassischen Danse d’école längst zu einer individuellen, zeitgemäßen Ballettkunst verdichtet hat. Mit der Auftragskomposition „DEEP FIELD“ konnte er in der Spielzeit 2013/14 mit Adriana Hölszky eine der bedeutendsten zeitgenössischen Komponist*innen dazu anregen, neue Musik für den Tanz zu schaffen. Gastspiele führen das Ballett am Rhein immer wieder an verschiedene Theater im In- und Ausland.

Geschichte und Biographie

Zur Geschichte des Ensembles

Das Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg wurde 2009 von seinem Direktor und Chefchoreografen Martin Schläpfer neu formiert. Seit 2016/17 leitet er zusammen mit Remus Şucheană als Ballettdirektor das Ensemble als Doppelspitze. Als Tanzsparte der Deutschen Oper am Rhein wurde das Ensemble vor allem durch die Direktoren Erich Walter (1964-83), Paolo Bortoluzzi (1984-91), Heinz Spoerli (199196) und Youri Vámos (1996-2009) geprägt. Das Ensemble umfasst derzeit 45 Tänzer*innen aus 16 Nationen.

Martin Schläpfer

Martin Schläpfer war ein herausragender Solist des Basler Balletts (Schweiz) unter Heinz Spoerli sowie des Royal Winnipeg Ballet (Kanada). Von 1994 bis 1999 leitete er das Berner Ballett (Schweiz), von 1999 bis 2009 das ballettmainz. 2009 übernahm er als Direktor und Chefchoreograf das Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg. Sein Schaffen umfasst inzwischen über 60 Choreografien, darunter auch eine Opernregie. Uraufführungen entstanden außerdem für das Bayerische Staatsballett und Het Nationale Ballet (Niederlande). 2012 kehrte Martin Schläpfer für Hans van Manens „The Old Man and Me“ als Tänzer auf die Bühne zurück, 2014 kreierte der Niederländer für ihn die Uraufführung „Alltag“. Martin Schläpfer erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Tanzpreis der Spoerli Foundation, den Prix Benois de la Danse, den Schweizer Tanzpreis, den Taglioni – European Ballet Award, den Duisburger Musikpreis sowie zweimal den Deutschen Theaterpreis DER FAUST. Die Zeitschrift tanz kürte ihn 2010 zum Choreografen des Jahres. Mehrere seiner Ballette wurden fürs Fernsehen aufgezeichnet. In der Regie von Annette von Wangenheim entstand das Filmporträt „Feuer bewahren – nicht Asche anbeten“ (2016).

 „Ich versuche das Beste, was es in dieser Kunst gibt und gab, zusammenzubringen, den Reichtum, den uns der Tanz eröffnet, zu zeigen. Als Choreograf möchte ich herausfinden, wie die akademische Balletttechnik eine Sprache unserer Zeit sein kann, aber auch das Geheimnis in meinen Interpreten herausschälen. Wir brauchen mehr Tänzerinnen und Tänzer, die echte Künstler sind.“

Martin Schläpfer
 

Bilder

Produktionen

  • bisherige Spielzeiten

    bisherige Spielzeiten

    Voraussichtlich tourfähige Produktionen der Spielzeit 2017/2018

    Ein Deutsches Requiem
    Choreografie: Martin Schläpfer
    45 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 19 x 23 m
    Dauer: 70 min

    7
    Choreografie: Martin Schläpfer
    45 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 16 x 20 m
    Dauer: 90 min

    Petite Messe solennelle
    Choreografie: Martin Schläpfer
    45 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 17 x 16 m
    Dauer: 110 min


    Produktionen der Spielzeit 2015/2016

    b.25
    workwithinwork (1998)
    Choreografie: William Forsythe
    Musik: Luciano Berio
    16 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 16 x 16 m
    Dauer: 30 min

    Symphonic Variations (1946)
    Choreografie: Frederick Ashton
    Musik: César Franck
    6 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 15 x 17 m
    Dauer: 17 min

    Two Gold Variations (1999)
    Choreografie: Hans van Manen
    Musik: Jacob ter Veldhuis
    14 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 15 x 18 m
    Dauer: 20 min

    b.26
    Bournonville Divertissement
    (1842/1858)
    Choreografie: August Bournonville in einer Zusammenstellung von Johnny Eliasen
    Musik: Edvard Mads Ebbe Helstedt und Holger Simon Paulli
    10 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 17 x 18 m
    Dauer: 30 min

    Dark Elegies (1937)
    Choreografie: Antony Tudor © The Antony Tudor Ballet Trust
    Musik: Gustav Mahler
    12 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 17 x 15 m
    Dauer: 25 min

    ONE (2016)
    Choreografie: Terence Kohler
    Musik: Johannes Brahms
    42 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 18 x 18 m
    Dauer: 55 min

    b.27
    Duo Concertant
    (1972)
    Choreografie: George Balanchine © The George Balanchine Trust
    Musik: Igor Strawinsky
    2 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 17 x 18 m
    Dauer: 17 min

    Variationen und Partiten (2016)
    Choreografie: Martin Schläpfer
    Musik: Ludwig van Beethoven, Johann Sebastian Bach
    42 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 22 x 18 m
    Dauer: 55 min

    Der Grüne Tisch (1932)
    Choreografie: Kurt Jooss © The Jooss Estate
    Musik: Fritz A. Cohen
    16 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 17 x 18 m
    Dauer: 35 min

    b.28
    Esplanade
    (1975)
    Choreografie: Paul Taylor
    Musik: Johann Sebastian Bach
    9 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 15 x 18 m
    Dauer: 30 min

    Tenebre (2016)
    Choreografie: Hubert Essakow
    Musik: Bryce Dessner
    31 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 15 x 18 m
    Dauer: 30 min

    Different Dialogues (2016)
    Choreografie: Nils Christe
    Musik: Philip Glass
    26 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 15 x 18 m
    Dauer: 35 min

    Young Moves
    Plattform Choreographie Ballett am Rhein

    odnalro (2016)
    Choreografie: Alban Pinet
    Musik: Hildur Guðnadóttir
    11 Tänzer/innen
    Bühnenmaße 17 x 17 m
    Dauer: 10 min

    It is passing by (2016)
    Choreografie: Wun Sze Chan
    Musik: Moondog
    17 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 20 x 17 m
    Dauer: 10 min

    FIELDWORK: \ˈFĒLD-ˌWƏRK\ (2016)
    Choreografie: Louisa Rachedi
    Musik: Cliff Martinez
    7 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 20 x 17 m
    Dauer: 15 min

    Mindrift (2016)
    Choreografie: Boris Randzio
    Musik: György Kurtág
    3 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 15 x 17 m
    Dauer: 12 min

    Zahir (2016)
    Choreografie: So-Yeon Kim
    Musik: Johann Sebastian Bach
    6 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 19 x 17 m
    Dauer: 15 min

    Rapture (2016)
    Choreografie: Michael Foster
    Musik: Michael Torke
    12 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 17 x 17 m
    Dauer: 12 min


    Produktionen der Spielzeit 2014/2015

    b.24
    Illusion
    (2015)
    Choreografie: Young Soon Hue
    Musik: Philip Glass
    30 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 17 x 17 m
    Dauer: 35 min

    Lonesome George (2015)
    Choreografie: Marco Goecke
    Musik: Dmitri Schostakowitsch
    11 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 20 x 16 m
    Dauer: 25 min

    Voices Borrowed (2015)
    Choreografie: Amanda Miller
    Musik: G. F. Händel, Arnold Schönberg
    20 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 17 x 17 m
    Dauer: 30 min

    b.23
    Symphonie g-Moll
    (2015)
    Choreografie: Martin Schläpfer
    Musik: W. A. Mozart
    25 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 19 x 18 m
    Dauer: 40 min

    „… adónde vas, Siguiriya?“ – Capricho Flamenco (2015)
    Choreografie: Brigitta Luisa Merki
    Musik: Musikensemble Flamencos en route
    6 Flamenco-Tänzer*innen, 6 Ballett-Tänzer*innen
    Bühnenmaße 11 x 13 m
    Dauer: 35 min

    Rättika (2008)
    Choreografie: Mats Ek
    Musik: J. Brahms
    17 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 20 x 18 m
    Dauer: 43 min

    b.22
    verwundert seyn – zu sehn
    (2015)
    Choreografie: Martin Schläpfer
    Musik: Alexander Skrjabin, Franz Liszt
    15 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 23 x 18 m
    Dauer: 25 min

    Moves – A Ballet in Silence (1959)
    Choreografie: Jerome Robbins © Robbins Rights Trust
    12 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 18 x 18 m
    Dauer: 25 min

    ein Wald, ein See (2006)
    Choreografie: Martin Schläpfer
    Musik: Paul Pavey
    19 Tänzer*innen
    Bühnenmaße: 18 x 18 m
    Dauer: 42 min

    b.21
    Serenade
    (1934)
    Choreografie: George Balanchine © The George Balanchine Trust
    Musik: P. I. Tschaikowsky
    26 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 17 x 18 m
    Dauer: 33 min

    Alltag (2014)
    Choreografie: Hans van Manen
    Musik: Manuel Blasco de Nebra, G. Mahler, F. Schubert, J. S. Bach
    4 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 17 x 18 m
    Dauer: 16 min

    Johannes Brahms – Symphonie Nr. 2 (2012)
    Choreografie: Martin Schläpfer
    Musik: J. Brahms
    26 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 16 x 18 m
    Dauer: 55 min

    b.17
    7
    (2013)
    Choreografie: Martin Schläpfer
    Musik: G. Mahler
    45 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 16 x 20 m
    Dauer: 90 min


    Produktionen der Spielzeit 2013/2014

    b.20
    DEEP FIELD
    (2014)
    Choreografie: Martin Schläpfer
    Musik: Adriana Hölszky
    42 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 18 x 19 m
    Dauer: 75 min

    b.19
    Hidden Features
    (2014)
    Choreografie: Antoine Jully
    Musik: Henryk Mikolaj Górecki, Erwin Schulhoff
    35 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 19 x 19 m
    Dauer: 23 min

    Scenario (1997)
    Choreografie: Merce Cunningham © Merce Cunningham Trust
    Musik: Takehisa Kosugi
    15 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 17 x 17 m
    Dauer: 40 min

    Große Fuge (1971)
    Choreografie: Hans van Manen
    Musik: L. v. Beethoven
    8 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 17 x 17 m
    Dauer: 25 min

    b.18
    Episodes
    (1959)
    Choreografie: George Balanchine © The George Balanchine Trust
    Musik: Anton Webern, J. S. Bach
    32 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 19 x 19 m
    Dauer: 30 min

    Sinfonien (2009)
    Choreografie: Martin Schläpfer
    Musik: Wilhelm Killmayer
    9 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 17 x 17 m
    Dauer: 25 min

    Sorrowful Songs (2014)
    Choreografie: Nils Christe
    Musik: Henryk Mikołaj Górecki
    21 Tänzer*innen
    1 Sopranistin
    Bühnenmaße 17 x 17 m
    Dauer: 40 min

    b.17
    7
    (2013)
    Choreografie: Martin Schläpfer
    Musik: G. Mahler
    45 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 16 x 20 m
    Dauer: 90 min

    b.16
    Afternoon of a Faun
    (1953)
    Choreografie: Jerome Robbins © Robbins Rights Trust
    Musik: Claude Debussy
    2 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 16 x 19 m
    Dauer: 11 min

    Without Words (2010)
    Choreografie: Hans van Manen
    Musik: Hugo Wolf
    4 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 16 x 19 m
    Dauer: 20 min

    Nacht umstellt (2013)
    Choreografie: Martin Schläpfer
    Musik: F. Schubert, Salvatore Sciarrino
    30 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 16 x 19 m
    Dauer: 75 min

    b.09
    Ein Deutsches Requiem
    (2011)
    Choreografie: Martin Schläpfer
    Musik: J. Brahms
    44 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 19 x 23 m
    Dauer: 70 min

Materialien

b.25: workwithinwork / Symphonic Variations / Two Gold Variations

b.26: Bournonville Divertissement / Dark Elegies / ONE

b.27: Duo Concertant / Variationen und Partiten / Der Grüne Tisch

Kontakt

Opernhaus Düsseldorf
Heinrich-Heine-Allee 16a | 40213 Düsseldorf
Tel 0211 89 25 210 | Fax 0211 32 90 51

Theater Duisburg
Neckarstraße 1 | 47051 Duisburg
Tel 0211 89 25 210 | Fax 0211 32 90 51

Oliver Königsfeld: o.koenigsfeld@ballettamrhein.de


http://www.ballettamrhein.de