• Verwandlungen – Der Feuervogel / Metamorphosen | © Andrea D´Aquino

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Ballett Theater Pforzheim

Porträt

Das Ballett Theater Pforzheim verfolgt unter der künstlerischen Leitung von Guido Markowitz seit mehr als drei Jahren einen teamorientierten Ansatz der Vielseitigkeit. Inhaltlich werden existenzielle Themen der Zeit und der Kunst auf der Basis eines sehr zeitgenössischen und in andere Stile ausstrahlenden Tanzverständnisses und unter Einbeziehung anderer Künste über Bewegung reflektiert und inszeniert. Sowohl die Authentizität des eigenen Bewegungsvokabulars der Tänzer*innen als auch ihre starken Charaktere beeinflussen die Stückentstehungen. Sie umfassen bislang abendfüllende Produktionen zu Künstlerfiguren wie Gustav Klimt oder David Bowie, eine spartenübergreifende choreographische Umsetzung von Mozarts "Requiem" oder der Abend „Verwandlungen“ mit einer Neuinterpretation von Strawinskys „Der Feuervogel“ sowie, unter anderem,  einer Neukreation zu Philip Glass „Metaorphosis“.Die zusätzliche Verortung des Balletts mit abendfüllenden Produktionen außer Haus in Räumen und Einrichtungen der Stadt Pforzheim – sei es in einer Kirche, im Schwimmbad, im Museum oder im Gasometer - ist mittlerweile eines der Markenzeichen des Ballett Theater Pforzheim. Insgesamt umfasst das Repertoire bislang elf Produktionen. Das Ballett Theater Pforzheim ist Kooperationspartner im Rahmen der TANZLAND – Initiative der Kulturstiftung des Bundes der schwedischen Tanzszene in Linköping. Es besteht derzeit aus zehn Tänzer*innen und vier Tänzer*innen im Praktikum.  Seit 2015 sind insgesamt elf abendfüllende Produktionen entstanden.

Geschichte und Biographie

Zur Geschichte des Ensembles

Die Gruppe von zehn Tänzer*innen des Theaters Pforzheim hat seit 2015 in zwei Saisons sechs verschiedene Tanz-Produktionen auf die Bühne gebracht. Jede Produktion hat ihre ganz eigene Bewegungssprache und wird vom Umgang mit Livemusik, Text und stark variierenden Bühnenräumen – wie etwa Kirchen, Schulen, Bühnen und Museen – geprägt. Sowohl die Authentizität des eigenen Bewegungsvokabulars der Tänzer*innen als auch die starken Charaktere der involvierten Künstler*innen, wie etwa Maler*innen, Schriftsteller*innen und Komponist*innen, beeinflussen die Stückentstehung. Verschiedene Tanzstile, z. B. Break Dance treffen auf zeitgenössische Technik.


Guido Markowitz

Guido Markowitz löste im Jahr 2015 James Sutherland als Direktor des Balletts am Theater Pforzheim ab. Der gebürtige Villacher studierte klassisches Ballett, zeitgenössischen und modernen Tanz an der Iwanson International School of Dance. Anschließend trat er ein Engagement an den städtischen Bühnen Münster an. 1996 wechselte er als Solist und Choreograf zum Tanztheater am Staatstheater Darmstadt. Ab 2004 war er freischaffend als Choreograf und Regisseur für Tanzcompagnien, Opern und Musicals in Linz, Gießen, Mannheim oder in der Schweiz tätig. Markowitz war mehrere Jahre Residenzchoreograph am Tanzhaus NRW mit besonderem Schwerpunkt auf der Arbeit mit Jugendlichen. Sein Stück »Wilde Zeiten« wurde von der Jury der Bildungsinitiative der Kulturstiftung der Länder ausgewählt, den Kongress »Kinder zum Olymp« zu eröffnen. Während seiner Arbeit als freischaffender Choreograf sowie am Theater Pforzheim wurde er insgesamt drei Mal für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST nominiert. Seit 2017 ist er Mitglied des Vorstandes der TanzSzene Baden-Württemberg. Seit Dezember 2018 ist er Mitglieds des Vorstands des Dachverbands Tanz Deutschland. In Pforzheim arbeitet Markowitz seit 2017 mit seinem  Stellvertreter, Trainingsleiter und  choreographischen Assistenten Damian Gmür zusammen. Zum Profil ihres Ensembles gehören ein grundlegend klassisches Training sowie regelmäßige Trainings in zeitgenössischen Techniken. Regelmäßig werden Gastlehrer eingeladen.

„Kommunikation ist für mich das Wichtigste! Die Tänzer*innen verleihen meinen Gedanken Seele und sie setzen Ideen mit Leidenschaft, Expression, Kraft und Dynamik um; dafür bin ich sehr dankbar und ihre Energie treibt mich an.“

Guido Markowitz

 

Bilder

Produktionen

  • 2019/2020

    2019/2020

    Produktionen der Spielzeit 2019/2020

    Vier Jahreszeiten
    Uraufführung: 25. Januar 2020
    Choreografie: Guido Markowitz
    Komposition: Max Richter, „Vivaldi – The four seasons“
    Rekomposition; es spielt die Badische Philharmonie Pforzheim
    Anzahl der Tänzer*innen: 14
    Bühnenmaße: 10 x 12 m (Großes Haus)
    Dauer: 50 min.

    TANZ PUR 5
    Uraufführung: 09. Mai 2020

    Choreografie: Damian Gmür, Lotem Regev, N.N. in Kooperation mit dem Internationalen Solo-Tanz-Theater-Festival Stuttgart
    Komposition: N.N.
    Anzahl der Tänzer*innen: 14
    Bühnenmaße: 7 x 10 m (Podium)
    Dauer: 70 min.

    ROMEO UND JULIA IN DER STADT
    Uraufführung: 26. Juni 2020
    Choreografie: Guido Markowitz, Damian Gmür
    Raum- und Bildperformance: Susan Hefuna, „Life Stories“
    Komposition: N.N.
    Anzahl der Tänzer*innen: 14
    Bühne: Räume im Bürgercentrum Pforzheim
    Dauer: 60 min.

    JUNGE CHOREOGRAFEN
    Uraufführung: n.A. 2020
    Choreografie: Tänzer*innen des Ballett Theater Pforzheim
    Anzahl der Tänzer*innen: 14
    Bühnenmaße: 7 x 10 m (Podium)
    Dauer: 90 min.

    TANZLAND-Gastspielkooperation mit Metzingen
    Do. 04.06.2020 I 10:00 bis 18 Uhr                                  
    Stadt bewegt: TANZAKADEMIE für alle
    Tanz-und Themen-Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Tänzer*innen des Ballett Theater Pforzheim in der Stadthalle Metzingen.
    Fr. 05.06.2020 I 19:30 Uhr          
    Vier Jahreszeiten (siehe oben)

  • weitere Spielzeiten

    weitere Spielzeiten

    Produktionen der Spielzeit 2018/2019

    Perfekt unperfekt (UA, 2018)
    Choreografie: Guido Markowitz, Damian Gmür
    12 Tänzer*innen
    Bühnenmaße: alle Räume des Pforzheimer Schmuckmuseums im Reuchlinhaus
    Dauer: 75 min.

    Verwandlungen – Der Feuervogel / Metamorphosen (UA, 2019)
    Choreografie: Guido Markowitz
    12 Tänzer*innen
    mit Badischer Philharmonie Pforzheim
    Bühnenmaße 10 x 12 m
    90 min.

    Tanz Pur (2019, UA)
    Choreografie: Damian Gmür, Edan Gorlicki, Choreografinnen des deutsch-schwedischen Kooperationsprojektes Pforzheim-Linköping
    9. Internationale Ballett-Gala (2019)


    Produktionen der Spielzeit 2017/2018

    Schwimm, wenn du kannst (2017)
    Choreografie: Guido Markowitz, Damian Gmür
    11 Tänzer*innen, 12 Wasserballer
    Bühnenmaße; Emma-Jäger-Bad Pforzheim
    Dauer: 75 min.

    Mozart-Requiem – Feiert das Leben (2018)
    Choreografie: Guido Markowitz
    11 Tänzer*innen, 4 Sänger*innen und Solisten
    mit Badischer Philharmonie Pforzheim und Chor
    Bühnenmaße 10 x 12 m
    Dauer: 90 min.

    Tanz Pur (2018)
    Choreografie: Felix Dumérsil, Ana Rita dos Santos Brito da Torre, Stefaan Morrow, Adrien Ursulet
    10 Tänzer*innen
    Bühnenmaße 8 x 6 m
    Dauer: 90 min.

    Junge Choreografen (2018)
    Choreografie: Ensemblemitglieder
    Bühnenmaße 8 x 6 m

Materialien

 

Der Feuervogel
Trailer

 

Wolken die uns nicht tragen
Trailer

 

Der Feuervogel/Metamorphosen
Trailer

 

Mozart-Requiem - Feiert das Leben
Trailer

Kontakt

Stadttheater Pforzheim
Am Waisenhauspl. 5 | 75172 Pforzheim
Tel 07231 392440
Guido.markowitz@stadt-pforzheim.de


http://www.theater-pforzheim.de