Ballett des Nordharzer Städtebundtheaters

 

„Tanz ist seit Beginn der menschlichen Zivilisation ein wichtiger Teil von Zeremonien, Ritualen und Festen. Dies möchten mein Ensemble und ich dem Zuschauer stets in Erinnerung rufen.“

Can Arslan

Die Kleine Meerjungfrau / © Ray BehringerDie Kleine Meerjungfrau / © Ray BehringerDie Kleine Meerjungfrau / © Ray BehringerDie Kleine Meerjungfrau / © Ray BehringerPandora / © Ray BehringerPandora / © Ray BehringerPandora / © Ray BehringerPandora / © Ray Behringer

PORTRÄT

PRODUKTIONEN

Das Ballettensemble des Nordharzer Städtebundtheaters besteht aktuell aus vier Tänzerinnen und vier Tänzern. Der Schwerpunkt der Arbeit des Ballettensembles liegt auf klassischen Stoffen des Musiktheaters und des Balletts, sowie Kompositionen der klassischen Moderne. Seit einigen Jahren gibt es mit der Plattform ‚Junge Choreografen‘ die Möglichkeit für jedes Ensemblemitglied, eigene Choreografien umzusetzen.

Produktionen der Spielzeit 2019/2020

Salome (Kammertanzabend) (2019)

Choreografie: Can Arslan, Musik: Sebastian Bund, Bühne: 8m x 7m

8 Tänzer*innen, Dauer ca. 60 min.

Die Schöne und das Biest (Märchenballett) (2019)

Choreografie: Can Arslan, Musik: Sebastian Bund, Bühne: 8m x 9m

 8 Tänzer*innen und Kinderballett, Dauer ca. 60 min.

Schwanensee (2020)

Choreografie: Can Arslan, Musik: P. I. Tschaikowsky

Bühne: 8m x 9m, 10 Tänzer*innen und Orchester des Nordharzer Städtebundtheaters

 

Produktionen der Spielzeit 2018/2019

Pandora (2018)
Choreografie: Can Arslan, Musik: Béla Bartók u.a., Bühne: 8m x 7m
8 Tänzer*innen, Dauer ca. 60 min.

Die kleine Meeresjungfrau (2018)
Choreografie: Can Arslan, Musik: Sebastian Bund, Bühne 8m x 9m
7 Tänzer*innen und das Kinderballett, Dauer ca. 60 min.

Mozart-Requiem (2019)
Choreografie: Can Arslan, Musik: Wolfang Amadeus Mozart, Opernchor und Verstärkungschor des Nordharzer Städtebundtheaters, Bühne: 8m x 9m
7 Tänzer*innen

 

Produktionen der Spielzeit 2017/2018:

Premieren

Carmen (2018)
Choreografie: Can Arslan, Musik: Georges Bizet u.a. Orchester des Nordharzer Städtebundtheaters
Voraussichtlich 8 Tänzer*innen, Bühnenmaße: ab Portal 8 x 9 m

 

Repetoire
Hänsel und Gretel (2017)
Choreografie: Can Arslan, Musik: Basti Bund
8 Tänzer*innen, Kinderballett von 6 Mädchen, Bühnenmaße: ab Portal 8 x 9 m, Dauer ca. 60 min
Traumfänger (Kammertanzabend)
Choreografie: Can Arslan, Ingrid Magriña Martinez, Masami Fukushima, Vinicius Augusto Menezes da Silva, Musik: Nils Frahm, Heitor Villa-Lobos, Jóhann Jóhannsson, Damián Rieza Muñoz, Greg Haines, Max Richter
8 Tänzer*innen, Bühnenmaße: 8 x 7, Dauer: ca. 70 min


Produktionen der Spielzeit 2015/2016:

Stars
Choreographie: Francisco Sanchez Martinez
8 Mitwirkende, Dauer 80 Min

Der Nussknacker
Choreographie: Can Arslan, Musik: Pjotr Iljitsch Tschaikowsky
8 Mitwirkende, Dauer 70 Min

Coppélia

Choreographie: Can Arslan Musik: Léo Delibes

 

Produktionen der Spielzeit 2014/2015

Peer Gynt (2014)
Choreographie: Can Arslan, Musik: Edvard Grieg
10 Mitwirkende, 90 min

Die Schneekönigin (2014)
Choreografie: Alexandre Tourinho, Musik: Joachim Kielpinski
20 Mitwirkende, 60 min

Strawinsky-Abend (2014)
Choreografie: Francisco Sanchez Martinez, Musik: Igor Strawinsky
10 Mitwirkende, 120 min

 

Produktionen der Spielzeit 2013/2014

Giselle (2014)
Choreografie: Anna Vila, Musik: Adolphe Adam, Orchester des Nordharzer Städtebundtheaters  
15 Mitwirkende, Orchester des Nordharzer Städtebundtheaters, 120 min

Schneewittchen (2013)
Choreografie: Jaroslaw Jurasz, Musik: Joachim Kielpinski
20 Mitwirkende, 60 min 

Triptychon (2013)
Choreografie: Jaroslaw Jurasz, Martin Kaempf, Musik: Paul Hindemith, Gustav Holst, F. Chopin
10 Mitwirkende, 120 min

GESCHICHTE & BIOGRAFIE

MATERIALIEN

Zur Geschichte des Ensembles

In der langen Tradition des Halberstädter Musiktheaters war immer auch das Ballett präsent. Unter der Intendanz von Jakob Ziegler gab es 1936 erstmals ein eigenes festengagiertes Ballettensemble von fünf Tänzer*innen, das in jeder Spielzeit auch eigene Tanzabende aufführte. In den 1950er Jahren wurde, unter Inge Ungnad, anstatt Revue und Varieté, die Tradition des klassischen Tanzabends etabliert. In den 1970er und 80er Jahren – unter dem Ballettmeister Peter Tornew und der Ballettmeisterin Christel Schröder – verfügte das Ensemble über bis zu 18 Tänzer*innen. Jaroslaw Jurasz arbeitete von 2003 bis zu seinem Tod im Mai 2014 als Ballettmeister und Choreograf am Nordharzer Städtebundtheater.

Can Arslan

Can Arslan debütierte am Nordharzer Städtebundtheater mit „Peer Gynt“. Seit der Spielzeit 2015/16 ist er Ballettdirektor und Choreograf am Städtebundtheater. Sein erstes Engagement als Tänzer führte ihn an die Deutsche Oper Berlin. In den folgenden Jahren hatte er die Möglichkeit, mit den bedeutenden Choreograf*innen Maurice Béjart, Christopher Bruss, Heinz Spoerli, Jirí Kylián, Nacho Duato, Mauro Bigonzetti, Anjelin Preljocaj und Olga Roriz zu arbeiten. Darauf folgten Auftragschoreografien für: Moscow Classical Ballet („Envie”) Scopia Ballet („Carmen” und „Carmina Burana”) Ballett Dortmund („Sakura”) Theater Bremerhaven („Lunar”) Ballett Augsburg („Isis”) Ballett Magdeburg („Irrgarten”) Theater Ulm („By Onself”) Mainfranken Theater Würzburg („Veritati”) Delattre Dance Company („Lunar” und „Waking Sleep”) Landestheater Schwaben Memmingen („Kanaan, Metal Opera”)