Ballett Eisenach

 

„Ziel des Eisenacher Balletts ist, mit jedem neuen Ballettabend eine weitere Facette zu zeigen, ohne sich auf einen Stil festzulegen. Durch die hohe Vorstellungszahl wird versucht die Entwicklungsmöglichkeiten eines jeden Tänzers voll auszuschöpfen.“

Andris Plucis

Petruschka / Boléro / © Carola HöltingPetruschka / Boléro / © Carola HöltingPetruschka / Boléro / © Carola HöltingPetruschka / Boléro / © Carola HöltingPetruschka / Boléro / © Carola HöltingDer Nussknacker / © Carola HöltingVerschwundenes Bild / © Carola HöltingEntfesselt / © Carola HöltingE.T.A. Hoffmann - Eine Moritat / © Carola Hölting

PORTRÄT

PRODUKTIONEN

 

 Das Ballett des Landestheaters Eisenach besteht aus 17 Tänzerinnen und Tänzern und hat vielfältige Aufgaben. Wichtigstes Kriterium ist eine Offenheit zu jeder Art von Entwicklung. In der kontinuierlichen Arbeit wird das Ziel verfolgt, ein möglichst hohes technisches Niveau zu erreichen. Darstellerische Qualitäten spielen in der Arbeit des Ensembles eine wichtige Rolle. Regelmäßig stattfindende „Junge Choreografen“ - Abende ermöglichen den Mitgliedern, sich auch auf diesem Feld zu entwickeln. Darüber hinaus wirkt das Ballett Eisenach in Operetten- und Musicalinszenierungen des Meininger Staatstheaters mit. Es entstehen aber auch Ballettabende mit hohem Niveau in dem modernen, eigenen Stil von Ballettchef Andris Plucis, der die Company seit 2009 leitet.

Produktionen der Spielzeit 2019/2020

YOUR FIRST MEMORY

Zweiteiliges Ballett von Bryan Arias mit Musik von Yanick Herzog

Wiederaufnahme 5. Oktober 2019

 

PETRUSCHKA / BOLÉRO

Ballettabend von Andris Plucis

mit der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach

Musik von Igor Strawinsky und Maurice Ravel

Premiere 19. Oktober 2019

 

ON THE EDGE

Performance mit Tanz, Musik und Sprache

Kooperation des Ballettensembles mit Schauspielern des DNT Weimar

Wiederaufnahme 19. Februar 2020

 

SQUAD / DIE GESCHÖPFE DES PROMETHEUS

Ballettabend von Jorge Pérez Martínez

mit der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach

mit der Musik von Grieg und Beethoven

Premiere 28. März 2020

 

DIE 10 GEBOTE

Koproduktion des Ballettensembles mit Schauspielern des DNT Weimar

Premiere 17. Juli 2020

 

Produktionen der Spielzeit 2018/2019

Verschwundenes Bild (2018)
Choreografie: Anris Plucis, Musik: Brahms und Webern, Thüringer Philharmonie Gotha-Eisenach, Bühnenmaße: 10,5m x 15,5m
17 Tänzer*innen, Dauer 100 min.

 

Der Nussknacker (2012)
Choreografie: Andris Plucis, Musik: Tschaikowsky, Thüringen Philharminie Gotha-Eisenach, Bühnenmaße 10,5m x 15,5m
17 Tänzer*innen, Dauer: 105min.

 

Your First Memory (2012)
Choreografie: Bryan Arias, Musik: Yanick Herzog, Bühnenmaße: 10,5m x 15,5m
17 Tänzer*innen, Dauer 100 min.

 

Junge ChoreographenVI (2019)
Choreografie: Ensemble, Musik: verschiedene Kompositionen, Bühnenmaße: 10,5m x 15,5m
17 Tänzer*innen, Dauer 90 min.

 

Produktionen der Spielzeit 2017/2018

DORNRÖSCHEN (2017)
Choreografie: Andris Plucis, Musik: P.I. Tschaikowsky, Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach
17 Tänzer/innen, Bühnenmaße 10,5 x 15,5 m, 135 min

 

DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME (2015)
Choreografie: Andris Plucis, Musik: CD Aufnahme Landeskapelle Eisenach
17 Tänzer/innen, Bühnenmaße 10,5 x 15,5 m, 105 min

 

PLUCIS / MARTINEZ (2018)
Choreografie: Andris Plucis, Jorge Perez Martinez Musik: Versch. Titel, CD
17 Tänzer/innen, Bühnenmaße 10,5 x 15,5 m, 120 min

 

ON THE EDGE (2018)

Choreografie: Andris Plucis, Hasko Weber Musik: Versch. Titel, CD

6 Tänzer/innen, Bühnenmaße 10,5 x 15,5 m, 120 min

 

Produktionen der Spielzeit 2014/2015

Liszt vertanzt (2015)
Choreografie: Andris Plucis, Musik: Franz Liszt, F. Schubert
16 Tänzer/innen, Bühnenmaße 13 x 13 m, 105 min

 

Junge Choreografen (2015)
Choreografie: Ensemble, Musik: Verschiedenes 
16 Tänzer/innen, Bühnenmaße 13 x 13 m, 90 min

 

Der Nussknacker (2014)
Choreografie: Andris Plucis, Musik: P. I. Tschaikowsky
16 Tänzer/innen, Bühnenmaße 13 x 13 m, 105 min
Produktionen der Spielzeit 2013/2014

 

Der Feuervogel / En Saga (2014)
Choreografie: Andris Plucis, Musik: I. Strawinsky, Jean Sibelius
16 Tänzer/innen, Bühnenmaße 13 x 13 m, 100 min

 

Der Nussknacker
Choreografie: Andris Plucis, Musik: P. I. Tschaikowsky
16 Tänzer/innen, Bühnenmaße 13 x 13 m, 105 min

 

E.T.A. Hoffmann - Eine Moritat (2013)
Choreografie: Andris Plucis, Musik: E.T.A. Hoffmann, Rudolf Hild, Andreas Karnatz
16 Tänzer/innen, 1 Gitarrist, Bühnenmaße 13 x 13 m, 110 min

GESCHICHTE & BIOGRAFIE

MATERIALIEN

Zur Geschichte des Ensembles

Das Ballett des Landestheaters Eisenach ist mit seinen acht Tänzerinnen und acht Tänzern eines der größeren Ballettensembles Deutschlands. Seit der Spielzeit 2009/10 führt der Ballettdirektor Andris Plucis das Eisenacher Ballett zu neuen Höhen. Bereits seine Antrittschoreografie, „Romeo und Julia“, wurde zu einem Publikumsliebling und in die nächste Spielzeit übernommen. Weitere Höhepunkte waren die Uraufführung des Ballettabends „E.T.A. Hoffmann“ mit eigens dafür komponierter Musik Rudolf Hilds und die vertanzte sinfonische Dichtung „En Saga“ von Sibelius, verbunden mit dem expressionistischen Werk „Der Feuervogel“ von Strawinsky im Rahmen eines Doppelballettabends. Victor Hugos Geschichte vom „Glöckner von Notre Dame“ kam als Balletturaufführung mit der Musik von Rudolf Hild auf die Bühne. In der Spielzeit 2016/17 arbeitete erstmals ein Gastchoreograf mit dem Ensemble: Jorge Perez Martinez choreografierte den zweiten Teil des gemeinsamen Ballettabends „Entfesselt“ mit Andris Plucis, der Zuschauer*innen und Kritik begeisterte. Zum Reformationsjahr 2017 wird es eine Balletturaufführung mit dem Titel „Re:formation“ geben.

Andris Plucis

2009/10 wurde Andris Plucis, zuvor Ballettdirektor und Chefchoreograf am Theater Ulm, zum künstlerischen Leiter und Chefchoreografen des Eisenacher Balletts. Plucis, in Zürich (Schweiz) als Sohn eines berühmten lettischen Ballettpaares geboren, machte bereits 1985 von sich reden, als er als jüngster Ballettdirektor Deutschlands die Tanzkompanie des Stadttheaters Gießen übernahm. Zuvor war er jahrelang Tänzer an der Oper Bonn und an den Städtischen Bühnen Frankfurt bei Egon Madsen und William Forsythe.