Ballett im Revier

 

 

 

 

„Wir tanzen!“
Bridget Breiner und das Ballett im Revier

 

 

 

A Sweet Spell Of Oblivion / © Costin RaduA Sweet Spell Of Oblivion / © Costin RaduA Sweet Spell Of Oblivion / © Costin RaduJeunehomme-Klavierkonzert, 2. Satz / © Costin RaduJeunehomme-Klavierkonzert, 2. Satz / © Costin RaduIn Honour Of / © Costin RaduIndigo Rose / © Costin RaduIndigo Rose / © Costin RaduGiselle / © Bettina StößSchwanensee / © Costin RaduDrei Schwestern / © Costin Radu

PORTRÄT

PRODUKTIONEN

14 Tänzerinnen und Tänzer bilden das Ballett im Revier am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen unter der Leitung der Ballettdirektorin Bridget Breiner.
Die gebürtige Amerikanerin übernahm 2012/13 die künstlerische Leitung der Tanzsparte in Gelsenkirchen. Ihr erstes abendfüllendes Handlungsballett „Ruß-Eine Geschichte von Aschenputtel“ wurde 2013 mit dem renommierten Theaterpreis DER FAUST ausgezeichnet.  2015 erhielt sie mit ihrer Company erneut den begehrten Theaterpreis für ihre Produktion „Charlotte Salomon: Der Tod und die Malerin“. Der  künstlerische Ansatz der Company ist stark in der Körperlichkeit und den Stärken des Klassischen Balletts verwurzelt. Den Ausgangspunkt bildet diese hoch entwickelte und sehr spezielle Kunstform, die klassische Technik, um von dort aus starke Geschichten, die uns heute betreffen und berühren, entstehen zu lassen.

Das Zentrum und Herz für diese Arbeit bilden die Tänzer des Ballett im Revier, die dieses Erzählen erst möglich machen. Sie stammen aus den unterschiedlichsten Nationen, einige von ihnen haben bereits als Erste Solisten getanzt, andere haben gerade ihr erstes Jahr in einer Company abgeschlossen. Sie sind Teil des Ballett im Revier geworden, um in Gelsenkirchen mit Bridget Breiner und Gastchoreografen wie Jiří Bubeníček, David Dawson, Benvindo Fonseca, Marco Goecke, Cathy Marston,  Cayetano Soto, Kevin  O’Day oder Demis Volpi zu arbeiten bzw. ihre Kreationen zu tanzen und vor allem: um dem Ballett im Revier durch ihre vielfältigen Fähigkeiten, durch ihre Kunst auf der Bühne ein unverwechselbares Gesicht zu geben.

Produktionen der Spielzeit 2018/2019

Mass (1971)
Von Leonard Bernstein, Choreografie: Richard Siegal
Texte nach der Liturgie der Römischen Messe

Ein Nussknacker-Traum (2018)
Ballett für Kinder, Choreografie: Benvindo Fonseca Nach Motiven von E.T.A. Hoffmann, Musik: Tschaikowski u.a.

Ein Sommernachtstraum (2019)
Nach Motiven des gleichnamigen Klassikers von William Shakespeare, Choreografie: Bridget Breiner, Musik: Felix Mendelssohn Bartholdy u. a.

Der Rest ist Tanz: Dreiteiliger Ballettabend (2017)
Choreografien von Marguerite Donlon, Renato Paroni de Castro und Pontus Lidberg

Romeo und Julia (2018)
Choregrafie: Bridget Breiner
Nach Motiven des gleichnamigen Klassikers von William Shakespeare, Musik von Sergej Prokofjew, Neuen Philharmonie Westfalen

Produktionen der Spielzeit 2017/2018
Charlotte Salomon: Der Tod und die Malerin (2015)
Choreografie Bridget Breiner, Musik Michelle DiBucci
13 Tänzer*innen, 1 Sängerin, 5 Sänger, Bühnenmaße 12 x 15 m, Dauer ca. 120 min
Hamlet (2017)
Choreografie Cathy Marston, Musik Philip Feeney, Alfred Schnittke, u.a.
11 Tänzer*innen, 14 x 9 m, ca. 70 min. (Pause)
Old, New, Borrowed, Blue (2017)
A Sweet Spell of Oblivion (2007)

Choreografie David Dawson, Musik J.S. Bach, 9 Präludien aus dem Wohltemperierten Klavier I
7 Tänzer*innen, Bühnenmaße 12 x 15 m, Dauer ca. 25 min.
Jeunehomme – Klavierkonzert (1986)
Uwe Scholz, Musik W.A. Mozart, Klavierkonzert  Es-Dur KV 271, Andantino
1 Tänzerin, 1 Tänzer, Bühnenmaße 12 x 15 m, Dauer ca. 12 min.
In Honour of (2014)
Bridget Breiner, Musik Georgs Pelecis, In Honour of Henry Purcell
1 Tänzerin, 2 Tänzer, Bühnenmaße 12 x 15 m, Dauer ca. 13 min.
Indigo Rose (1998)
Choreografie Jiří Kylián, Musik Robert Ashley, J.S. Bach, John Cage, François Couperin
9 Tänzer*innen, Bühnenmaße 12 x 15 m, Dauer ca. 21 min.


Romeo und Julia (2018)
Bridget Breiner, Musik Sergei Prokofjew
14 Tänzer*innen, Bühnenmaße 12 x 15 m, Dauer ca. 115 min. (Pause)


Open Space (2018)
Choreografie Jeroen Verbruggen, Musik NA
8 Tänzer*innen, Bühnenmaße ca. 14 x 9 m Raumkonzeption, Dauer ca. 115 min. (Pause)

Produktionen der Spielzeit 2016/2017

Prosperos Insel (2016)
Choreographie: Bridget Breiner    
Musik: F. Martin, B. Rimmer, R. Murray Schafer, P. Vasks und R. Vaughan Williams   
10 Tänzer*nnen, 24 Sänger*nnen, Bühnenmaße: 12mx15m, Ca. 110min
Das Mädchen mit den Schwefelhölzern (2016)
Choreographie: Kevin O‘Day   
Musik: D. Lang
6 Tänzer*nnen, 4 Sänger*nnen, Bühnenmaße: 14mx9m, Ca. 50min
Hamlet (2017)
Choreographie: Cathy Marston
Musik: P. Feeney, A. Schnittke   
11 Tänzer*nnen, Bühnenmaße: 14mx9m, Ca. 70min
The Vital Unrest (2017)
Choreographie: Bridget Breiner   
Musik: G. Pelecis, C. Saint-Saëns
12 Tänzer*nnen, Bühnenmaße: 12mx15m, Ca. 90min
Der Rest ist Tanz
Choreographie: Marguerite Donlon, Pontus Lidberg und Renato Paroni de Castro   
 

Produktionen der Spielzeit 2015/2016

Prosperos Insel (2016)
Choreographie: Bridget Breiner
Musik: F. Martin, B. Rimmer, R. Murray Schafer, P. Vasks, R. Vaughan Williams
10 Tänzer*nnen, 24 Sänger*nnen, Bühnenmaße: 15m x22m, Ca. 120min

B³ vertanzt
Choreografie:Breiner, Dawson und Fonseca  
A Sweet Spell of Oblivion (2007)
Choreographie: David Dawson, Musik: J. S. Bach
7 Tänzer*nnen, Bühnenmaße: 12mx15m, Ca. 25min
Hold Lightly (2009)
Choreografie Bridget Breiner, Musik Ludwig van Beethoven 3.Klavierkonzert
8 Tänzer*innen, Bühnenmaße 12mx15m, ca. 35min
Neukreation (2016)
Choreografie Benvindo Fonseco, Musik Ludwig van Beethoven 2. Sinfonie
13 Tänzer*innen, Bühnenmaße 12mx15m, ca. 35. min
Alice in Wonderland (2015)
Choreographie: Luiz Fernando Bongiovanni
Musik: E. Contrera, A. Schnittke, u.a.   
12 Tänzer*nnen, Bühnenmaße: ca. 14x9m, Ca. 70min
Produktionen der Spielzeit 2014/2015

Sweet Tragedies (2015)
Sweet, Sweet, Sweet (2005)

Choreografie: Marco Goecke, Musik: Marco Goecke, Herbert Schnarr
14 Tänzer/innen, Bühnenmaße 14 x 9 m, ca. 30 min
The Tragedies of Othello (2011)
Choreografie: Bridget Breiner, Musik: Pablo de Sarasate, Henryck Górecki
5 Tänzer/innen, Bühnenemaße 14 x 9 m, ca. 30 min
n. a. (2015)
Choreografie: Kevin O'Day, Musik: Julia Wolfe
14 Tänzer/innen, 14 x 9 m, ca. 20 min

Charlotte Salamon: Der Tod und die Malerin (2015)
Choreografie: Bridget Breiner, Musik: Michelle DiBucci
13 Tänzer/innen, 6 Sänger/innen, Bühnenmaße 12 x 15 m, ca. 100 min

Giselle (2008)
Choreografie: David Dawson, Musik: Adolphe Adam
33 Tänzer/innen (Kooperation mit dem Aalto Ballett Essen), Bühnenemaße 12 x 15 m, ca. 100 min
Produktionen der Spielzeit 2013/2014

Drei Schwestern (2014)
Choreografie: Cathy Marston, Musik: Sergei Rachmaninoff, Galina Ustvolskaya, Arvo Pärt
15 Tänzer/innen, Bühnenmaße 14 x 9 m, ca. 60 min

Schwanensee (2013)
Choreografie: Bridget Breiner, Musik: P. I. Tschaikowsky
14 Tänzer/innen, 1 Sängerin, Bühnenmaße 12 x 15 m, ca. 100 min

 

Produktionen der Spielzeit 2012/2013

Die Geschichte vom Soldaten / Orpheus
Die Geschichte vom Soldaten (2013)

Choreografie: Jiří Bubeníček, Musik: I. Strawinsky
10 Tänzer/innen, 1 Sprecher, Bühnenmaße 12 x 15 m, ca. 50 min
Orpheus (2013)
Choreografie: Cathy Marston, Musik: I. Strawinsky,
8 Tänzer/innen, Bühnenmaße 12 x 15 m, ca. 30 min

Spieglein, Spieglein (2013)
Choreografie Junior Demitre und Joseph Bunn, Musik Peter I. Tschaikowski, Philip Glass, Sam Pilafian u.a.
8 Tänzer*innen, Bühnenmaße 14 x 9 m, Dauer ca. 50 min.
Ruß – Eine Geschichte von Aschenputtel (2013)
Choreografie Bridget Breiner, Musik Johann Strauss (Sohn), Franck Angelis, Klaus Paier u.a.
14 Tänzer*innen, Live Akkordeon, Bühnenmaße 14 x 9 m, Dauer ca. 70 min. (Pause)
Der Erste Gang (2009)
Choreografie Edward Clug, David Dawson, Fernando Bongiovanni, Bridget Breiner, Renato Zanella , William Forsythe, Raimondo Rebeck, Cayetano Soto,
Marco Goecke, Musik Zbigniew Preisner, Chris Brubeck, Nina Simone,  Max Richter,J.S.Bach, Barbatuques,  Gustav Maler, Thom Willems, Georges Ivanovitch Gurdjieff, Barbara, Antonín Dvořák
13 Tänzer*innen, Bühnenmaße 12 x 15 m, Dauer ca. 140 min.

GESCHICHTE & BIOGRAFIE

MATERIALIEN

Zur Geschichte des Ensembles

Seit der Eröffnung des Musiktheaters  im Revier 1959 bildet der Tanz einen wichtigen Bestandteil des künstlerischen Angebots in Gelsenkirchen.  Der ehemalige Ballettdirektor Bernd Schindowski  prägte mit seinem Ballett Schindowski über 30 Jahre lang das Gesicht der Company als modernes Tanztheaterensemble und setzte wichtige Impulse im Bereich der Jugendarbeit im Tanz. Nach seiner Verabschiedung in der Spielzeit 2011/12 und einem Übergangsjahr übernahm Bridget Breiner die künstlerische Leitung des neu formierten Ballett  im Revier. Die Tradition des klassischen Balletts, so auch des Spitzentanzes, bis hin zur aktuellen, zeitgenössischen Tanzsprache bilden nunmehr die Bandbreite seines Repertoires.

Ab der Spielzeit 2019/20 wird Giuseppe Spota neuer Ballettdirektor.

Er tritt damit die Nachfolge von Bridget Breiner an, die zum August 2019 das Staatsballett in Karlsruhe übernehmen wird.

In Bari geboren, erhielt Giuseppe Spota seine Ausbildung an der Scuola del Balletto del Sud und der Scuola del Balletto di Toscana und tanzte seitdem in verschiedenen Ensembles. 2011 wurde er mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie „Bester Darsteller Tanz” ausgezeichnet.

Seit 2013 ist er als freischaffender Choreograf tätig und kreiert regelmäßig Stücke für Tanzkompanien im In- und Ausland, u. a. am Staatstheater Mainz, am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, dem Theater Ulm und Regensburg sowie für das Aterballetto und das Junior Balletto di Toscana. Seit 2015/16 ist er dem Nationaltheater Mannheim verbunden. In dieser Spielzeit übernimmt er Regie und Choreografie der Oper "Echnaton" von Philip Glass im Theater Dortmund.

 

Giuseppe Spota

Ab der Spielzeit 2019/20 wird Giuseppe Spota neuer Ballettdirektor.

Er tritt damit die Nachfolge von Bridget Breiner an, die zum August 2019 das Staatsballett in Karlsruhe übernehmen wird.

In Bari geboren, erhielt Giuseppe Spota seine Ausbildung an der Scuola del Balletto del Sud und der Scuola del Balletto di Toscana und tanzte seitdem in verschiedenen Ensembles. 2011 wurde er mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie „Bester Darsteller Tanz” ausgezeichnet.

Seit 2013 ist er als freischaffender Choreograf tätig und kreiert regelmäßig Stücke für Tanzkompanien im In- und Ausland, u. a. am Staatstheater Mainz, am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, dem Theater Ulm und Regensburg sowie für das Aterballetto und das Junior Balletto di Toscana. Seit 2015/16 ist er dem Nationaltheater Mannheim verbunden. In dieser Spielzeit übernimmt er Regie und Choreografie der Oper "Echnaton" von Philip Glass im Theater Dortmund.

Links zu den Trailern der Produktionen 2018/2019

Mass

Ein Nussknacker-Traum

Rest ist Tanz 

Romeo und Julia

Links zu den Trailern der Produktionen 2017/2018

Charlotte Salomon: Der Tod und die Malerin

Old, New, Borrowed, Blue