BallettVorpommern

Das BallettVorpommern ist eine zeitgenössische Ballett-Theater-Compagnie. Sie verfügt über ein breit gefächertes Repertoire an Stilen und Bewegungsformen, um die unterschiedlichen Zuschauergruppen unserer Häuser in Greifswald und Stralsund anzusprechen. Die Tänzer müssen daher in ganz unterschiedlichen Tanzsprachen „zuhause sein“.

Ralf Dörnen
 

Weihnachten – Das Ballett / © Vincent LeiferWeihnachten – Das Ballett / © Vincent LeiferWeihnachten – Das Ballett / © Vincent LeiferWeihnachten – Das Ballett / © Vincent LeiferRhapsody in Gershwin / © Vincent LeiferRhapsody in Gershwin / © Vincent LeiferRhapsody in Gershwin / © Vincent Leifer

PORTRÄT

PRODUKTIONEN

Das BallettVorpommern ist eine zeitgenössische Ballett-Theater-Kompanie mit einem Repertoire, dessen Spektrum vom klassisch orientierten Handlungsballett über neoklassische und moderne Tanzabende bis zu zeitgenössischen experimentellen Tanzperformances reicht. Auf dem Spielplan stehen grundsätzlich Neukreationen bzw Uraufführungen – es werden keine fertigen Choreografien eingekauft bzw. einstudiert. Zu den Handlungsballetten zählen u. a. „Romeo und Julia“, „Der Glöckner von Notre-Dame“, „Undine“, „Die Schöne und das Biest“, „Anna Karenina“ oder „Casanova“; abendfüllende themen- oder musikinspirierte Tanzstücke sind u. a. „Gloria“, „Brahms-Requiem“, „Engel“, „Rosen“ oder „Rhapsody in Gershwin“. In geteilten Abenden wurden einaktige Ballette wie „Bernarda Albas Haus“, „Goldberg-Variationen“, „Le Sacre du Printemps“ oder „Sinfonia da Requiem“ uraufgeführt. Die jährliche Reihe „TanZZeiT“ steht für die Öffnung des BallettVorpommern gegenüber dem modernen experimentellen Tanz. Regelmäßig bringen Gastchoreograf*innen – z. T. aus der freien Tanzszene – Neukreationen zur Uraufführung. Dieses Format, einschließlich der für alle Tanzinteressierten offenen Workshops unter Leitung der Gastchoreograf*innen, erfreut sich zunehmender Beliebtheit beim Publikum.

Produktionen der Spielzeit 2019/2020

„Und die Seele unbewacht …“ (2019)

Choreographie: Ralf Dörnen

Bühnenmaße: ca. 150m²

Tänzer*innen: 13

Dauer: 110min (inkl. Pause)

 

Othello (2020)

Choreographie: Ralf Dörnen

Musik: Michio Woirgardt (Auftragskomposition des Theater Vorpommern)

Bühnenmaße: ca. 150m²

Tänzer*innen: 13

Dauer: N.N.

 

TanZZeiT 2020 (2020)

Choreographien: Jemina Bowring, Alessio Ciaccio, Emilia Lakic, Bárbara Flora, Stefano Fossat, Andrea Truzzi

Bühnenmaße: ca. 150m²

Tänzer*innen: 13

Dauer: N.N.

 

Weihnachten - Das Ballett (2018)

Choreografie: Ralf Dörnen, Musik: J. S. Bach, Seal u.a.,

Bühnenmaße: ca. 150m²
Tänzer*innen: 13
Dauer: 120min (inkl. Pause)

 

Produktionen der Spielzeit 2018/2019

Weihnachten – das Ballett (2018)
Choreografie: Ralf Dörnen, Musik: J. S. Bach, Seal u.a.,

Maße Bühne: ca. 150m²
Tänzer*innen: 13
Dauer: 120min (inkl. Pause)

Der Besuch (2019)
Choreografie: Ralf Dörnen nach „Der Besuch der alten Dame“ von Friedrich Dürrenmatt, Musik: Karl Amadeus Hartmann und J. S. Bach,Maße Bühne: ca. 150m²

Tänzer*innen: 13
Dauer: 90min

TanZZeiT 2019 (2019)
Choreografie: Tiago Maquinho a.G., Kristian Lever a.G., Maße Bühne: ca. 150m²
Tänzer*innen: 13
Dauer: n.n.

Die Träume des sinnreichen Junkers Don Quijote de la Mancha – Ritter von der traurigen Gestalt (2018)
Choreografie: Ralf Dörnen, Musik: Stephan Marc Schneider, Philharmonisches Orchester Vorpommern, Maße Bühne: ca. 150m²
Tänzer*innen: 13
Dauer: 135min (inkl. Pause)

Rebeccas Schatten (2017)
Choreografie: Ralf Dörnennach Daphne du Maurier und Alfred Hitchcock
Musik: Arnold Bax und Alan Rawsthorne, Maße Bühne: ca. 150m²
Tänzer*innen: 13
Dauer: 120min (inkl. Pause)

 

Produktionen der Spielzeit 2017/2018

Auf verwachsenem Pfade / Le sacre du printemps (2018)
Choreografie: Ralf Dörnen, Musik: Leoš Janáček und I. Strawinsky, Maße Bühne: ca. 150m²
Tänzer*innen: 13
Dauer: 120min (inkl. Pause)

TanZZeiT 2018.  (2018)

Re – Cordis (2018)
Choreografie: Daniel Morales Pérez
Tänzer*innen: 6
Maße Bühne: ca. 144m²
Dauer: 45min
Para no olvidar (2018)
Choreografie: David Blázquez
Tänzer*innen: 6
Maße Bühne: ca. 144m²
Dauer: 35min

Die Träume des sinnreichen Junkers Don Quijote de la Mancha – Ritter von der traurigen Gestalt (2018)
Choreografie: Ralf Dörnen nach Motiven von Miguel de Carvantes Saavedra
Musik: Stephan Marc Schneider, Philharmonisches Orchester Vorpommern, Maße Bühne: ca. 150m²
Anzahl der Tänzer*innen: 13
Dauer: 135min (inkl. Pause)

Rhapsody in Gershwin (2016)
Choreografie: Ralf Dörnen, Musik: George Gershwin, Maße Bühne: ca. 150m²
Tänzer*innen: 13
Dauer: 150min (inkl. eine Pause)

Casanova - (K)ein biografisches Ballett
Choreografie: Ralf Dörnen, Musik: W. A. Mozart u.a., Philharmonisches Orchester Vorpommern, Maße Bühne: ca. 150m²
Tänzer*innen: 13
Dauer: 120min (inkl. Pause)

Der Nussknacker (1999)
Choreografie: Ralf Dörnen, Musik: P. I. Tschaikowsky, Philharmonisches Orchester Vorpommern, Maße Bühne: ca. 150m²
Tänzer*innen: 13
Dauer: 120min (inkl. Pause)

Rosen (2015)
Choreografie: Ralf Dörnen, Musik von Tschaikowskij bis Seal
13 Tänzer*innen, Bühnenmaße 150m², ca. 120 min

Rhapsody in Gershwin (2016)
Choreografie: Ralf Dörnen, Musik: George Gershwin
13 Tänzer*innen, Philharmonisches Orchester Vorpommern, Bühnenmaße 150m², ca. 120 min

Rebeccas Schatten (2017)
Choreografie: Ralf Dörnen, Musik: Arnold Bax, Alan Rawsthorne
13 Tänzer*innen, Philharmonisches Orchester Vorpommern, Bühnenmaße 150m²

TanZZeit (2017)
Choreografie: Vera Sander, Maura Morales
13 Tänzer*innen, Bühnenmaße 144m²

Der Nussknacker (1999)
Choreografie: Ralf Dörnen, Musik: P.I. Tschaikowskij
14 Tänzer*innen, Philharmonisches Orchester Vorpommern, Bühnenmaße 150 m², 120 min

Soul Ballett Open Air (2017)

 

Produktionen der Spielzeit 2015/2016

Rosen (2015)
Choreografie: Ralf Dörnen, Musik von Tschaikowskij bis Seal
13 Tänzer*innen, Bühnenmaße 150m², ca. 120 min

Casanova (2016)
Choreografie: Ralf Dörnen, Musik: W.A. Mozart u.a.
13 Tänzer*innen, Philharmonisches Orchester Vorpommern
Bühnenmaße 150m², Dauer n.a.

TanZZeit (2016)
Choreografie: Adam Sojka, Brigel Gjoka
13 Tänzer*innen, Bühnenmaße180m², Dauer n.a.

Anna Karenina (2015)
Choreografie: Ralf Dörnen, Musik: M. Weinberg
13 Tänzer*innen, Philharmonisches Orchester Vorpommern
Bühnenmaße 150 m², 135 min

Der Nussknacker (1999)
Choreografie: Ralf Dörnen, Musik: P.I. Tschaikowsky
14 Tänzer*innen, Philharmonisches Orchester Vorpommern
Bühnenmaße 150 m², 120 min

Rock’n’Ballet Open Air (2015)
Koproduktion mit dem Ballet der Opera na Zamku w Szczecinie (PL)
Choreografie: Jochen Heckmann, Robert Glumbek
24 Tänzer*innen, Bühnenmaße 190 m², 120 min

 

Produktionen der Spielzeit 2014/2015

Anna Karenina (2015)
Choreografie: Ralf Dörnen, Musik: M. Weinberg
13 Tänzer*innen, Philharmonisches Orchester Vorpommern, Bühnenmaße 150 m², 120 min

Rockballett Open-Air (2015)
Choreografie: n. a., Musik: n. a.
ca. 30 Tänzer*innen (BallettVorpommern und Ballett der Opera na Zamku Stettin), Bühnenmaße 190 m², Dauer n. a.

TanZZeiT (2015)
Choreografie: Bryan Diaz, Shumpei Nemoto
13 Tänzer*innen, Bühnenmaße 180 m², 60 min

In Love - Serenade / Carmen (2014)
Choreografie: Ralf Dörnen, Musik: Leonard Bernstein, Rodion Shchedrin/Georges Bizet
13 Tänzer*innen, Bühnenmaße 200 m², 80 min 

Sunset Boulevard (2013)
Choreografie: Ralf Dörnen, Musik: Elmar Bernstein, E. W. Korngold, Victor Young
13 Tänzer*innen, Bühnenmaße 200 m², 120 min

Die Schöne und das Biest (2012)
Choreografie: Ralf Dörnen, Musik: William Vaughan
13 Tänzer*innen, Philharmonisches Orchester Vorpommern, Bühnenmaße 150 m², 120 min

GESCHICHTE & BIOGRAFIE

MATERIALIEN

Zur Geschichte des Ensembles

Das BallettVorpommern am Theater Vorpommern entstand 1994 bei der Fusion der Stadttheater von Greifswald und Stralsund aus den Ballett-Kompanien der beiden Häuser. Den Namen BallettVorpommern erhielt das Ensemble 1997 mit der Übernahme der Leitung durch Ralf Dörnen. Er entwickelte über nunmehr 20 Jahre – zunächst gemeinsam mit der Ballettmeisterin Sabrina Sadowska, später mit ihrem Nachfolger Adonai Luna – ein Ensemble mit eigenem Profil, das rasch zu einer festen Größe der deutschen Tanzlandschaft heranwuchs. Gastspiele führten die Kompanie u. a. nach Kopenhagen (Dänemarkt), Bremen, Stuttgart, Kiel, Hannover, Berlin und Dresden. Zudem wurde sie häufiger zu Koproduktionen eingeladen, darunter im Rahmen der EXPO 2000 in Hannover und wiederholt mit den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Zwischen 1997 und 2016 waren insgesamt 80 Tänzer*innen aus 31 Ländern fest am BallettVorpommern engagiert. Mit Yoko Osaki und Martin Schirbel wurden zweimal Ensemblemitglieder in der Zeitschrift tanz als beste*r Tänzer*in des Jahres benannt.

Ralf Dörnen

Ralf Dörnen erhielt seine Ballettausbildung am Institut für Bühnentanz in Köln und an der Hamburgischen Staatsoper. Es folgte ein Engagement am Hamburg Ballett, ab 1986 als Solist. Von 1993 bis 1997 war er freischaffender Choreograf u. a. an der Staatsoper Hamburg, am Oldenburgischen Staatstheater, an den Städtischen Bühnen Bielefeld sowie in Portugal, Griechenland und im Senegal. Seit 1997 ist Ralf Dörnen Ballettdirektor und Chefchoreograf des BallettVorpommern, für das er über 60 Ballette kreierte. Als Gast inszenierte er das Ballett „Verklärte Nacht“ an der Semperoper in Dresden, das auch vom Aalto Ballett Essen und am Nationaltheater Brno (Tschechien) getanzt wurde. 2006 inszenierte Ralf Dörnen mit „Death in Venice“ seine erste Oper. ER erhielt folgende Auszeichnungen: Rubenow-Medaille der Universitäts- und Hansestadt Greifswald (2005); Nominierung seiner Choreografie „Endstation Sehnsucht“ für den Theaterpreis DER FAUST (2009); Kulturpreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern (2016).