Tanzcompagnie Gießen

 

 „Der Bewegung vertrauen und auf Worte verzichten.“

Tarek Assam

 

 

REBELLEN / © Rolf K. WegstREBELLEN / © Rolf K. WegstREBELLEN / © Rolf K. WegstREBELLEN / © Rolf K. WegstREBELLEN / © Rolf K. WegstREBELLEN / © Rolf K. WegstJAGEN / © Rolf K. Wegst

PORTRÄT

PRODUKTIONEN

Die Tanzcompagnie Gießen/Stadttheater Gießen (TCG) ist eine zeitgenössisch orientierte Kompanie. Die künstlerische Reflexion und Hinterfragung aktueller gesellschaftlicher und politischer Fragestellungen begreift sie als dramaturgischen Kern ihrer Tätigkeit. Dabei wird eine intensive Suche nach innovativen körperlichen und intermedialen Ausdrucksformen betrieben.
Das Ensemble besteht in der Spielzeit 2018/19 aus 13 TänzerInnen, zwei klassischen und zwei zeitgenössischen TrainingsleiterInnen sowie einem Assistenten. Hinzu kommt eine Stelle für Dramaturgie und Management. Durch die intensive Zusammenarbeit der Kompanie mit europäischen und auch außereuropäischen KünstlerInnen entwickelt sich ein vielseitiges internationales Repertoire. Eine Vielzahl an ChoreografInnen, KünstlerInnen, KomponistInnen und MusikerInnen gibt neue Impulse.
Die Tanzcompagnie Gießen ist in ein breites Netzwerk aus Tanzkompanien und Ballettensembles an etablierten Standorten und in freie Produktionsstrukturen eingebunden, so dass ein intensiver künstlerischer Austausch zu aktuellen Themen des Tanzes besteht.
Aktive Kontakte zu regionalen und überregionalen Institutionen wie Museen, Galerien, Universitäten, Kirchen und Schulen erweitern durch Crossover-Projekte den künstlerischen Wirkungskreis.
Zu den künstlerischen Kontakten der Tanzcompagnie Gießen zählen ChoreografInnen wie Rui Horta, Jacek Przybyłowicz, Pascal Touzeau, Philipp Taylor, Daniel Goldin, Massimo Gerardi, Robert Przybył, James Wilton, David Williams, Dominique Dumais, Moritz Ostruschnjak, Henrietta Horn und Rosana Hribar. Des Weiteren besteht eine enge Zusammenarbeit mit  Künstlern wie John Psathas, Moritz Eggert, Fred Pommerehn, Gabriele Kortmann, Steffen Wick/Simon Detel, Imme Kachel, Kim van Kothen sowie der Komponistengruppe 48nord.

Produktionen der Spielzeit 2019/2020

Rebellen (2019)

Choreografie: EUER TRAUM: Jörg Mannes, WE ARE: Tarek Assam, SUBVERSIVE: Asun Noales

14 TänzerInnen, ca. 100 min

 

Jagen (2019)

Choreografie: Olga Labovkina

6 TänzerInnen, ca. 60 min

 

Don Juan | Der Katalog des Versagens (in Arbeit 2020)

Choreografie: Tarek Assam

14 TänzerInnen

 

Personal Trigger (in Planung 2020)

Choreografie: Thomas Noon

 

Produktionen der Spielzeit 2018/2019

Globetrotter (2018)

Choreografie: GLOBE: Jacek Przybyłowicz, SWIFT STEPS, READY COURAGE: Rosana Hribar

13 TänzerInnen, ca. 100 min

 

Wegerzählungen (2018)

Choreografie: Daniel Goldin

8 TänzerInnen, ca. 60 min

 

Metropolis-Futur Drei (2019)

Choreografie: Tarek Assam

13 TänzerInnen, ca. 100 min

 

In | De | Fl | Air (2019)

Choreografie: Lucyna Zwolinska

8 TänzerInnen

ca. 45 min

 

Carmen (2019)

Choreografie: Ivan Strelkin

6 TänzerInnen, ca. 60 min

 

Produktionen der Spielzeit 2017/2018

Lyrical (2017)

Choreografie: AFTER/BEFORE/NOW: Dominique Dumais, CLEAR SHADOWS: Tarek Assam, DSCH: Moritz Ostruschnjak

14 TänzerInnen, ca. 80 min

 

Auftaucher (2017)

Choreografie: Henrietta Horn

ca. 45 min

 

Cross (2018)

Choreografie: Tarek Assam

7 TänzerInnen und 7 AkrobatInnen, ca. 100 min

 

Waves (2018)

Choreografie: Tarek Assam

7 TänzerInnen, ca. 60 min

 

Close_Insight (2018)

Choreografie: Tiago Manquinho

8 TänzerInnen, ca. 50 min

 

Produktionen der Spielzeit 2016/2017

Seid was ihr wollt (2017)
Choreografie: Massimo Gerardi

 

Titus Andronicus (2017)
Choreografie: Tarek Assam

14 TänzerInnen

 

Der blonde Eckbert (2016)
Choreografie: Paolo Fossa
7 TänzerInnen

 

All we see (2016)
Choreografie: SIMILITUDE: Tarek Assam, THE FRAIL: James Wilton, MYSTIC VAPOUR: Jacek Przybyłowicz
14 TänzerInnen, ca. 120 min

 

Produktionen der Spielzeit 2015/2016

Gravitas (2016)
Choreografie: Tarek Assam

6 TänzerInnen, ca. 60 min

 

Penelope wartet (2016)
Choreografie: Tarek Assam

 

Glaub an mich (2015)
Choreografie: Rosana Hribar
6 TänzerInnen, ca. 70 min

 

Petruschka vs. Feuervogel (2015)
Choreografie: PETRUSCHKA: Tarek Assam, DER FEUERVOGEL: Pascal Touzeau 13 TänzerInnen, ca. 120 min

GESCHICHTE & BIOGRAFIE

MATERIALIEN

Geschichte des Ensembles

Das Stadttheater Gießen ist seit seiner Gründung im Jahre 1907 ein Dreispartenhaus, somit ist die Sparte Tanz am Stadttheater Gießen seit mehr als 100 Jahren ein fester Bestandteil der Gießener Kulturlandschaft.
Seit 2002 ist Tarek Assam Chefchoreograf und Tanzdirektor der Tanzcompagnie Gießen. 

Tarek Assam

Tarek Assam studierte zunächst Philosophie, Soziologie und Pädagogik an der Universität Bonn und später an der Musikhochschule Köln Bühnentanz. Von 1985 bis 1995 tanzte er an verschiedenen deutschen Theatern. Er war von 1995 bis 2003 Ballettdirektor am Nordharzer Städtebundtheater. Seit 2002 ist er Chefchoreograf und Tanzdirektor der Tanzcompagnie Gießen/ Stadttheater Gießen. Er ist vielfach auf nationaler und internationaler Ebene tätig und kooperiert mit Netzwerken in Deutschland, Europa, USA und China.
2001 und 2002 realisierte Tarek Assam zwei multimediale Events für die John-Cage-Stiftung anlässlich des 639 Jahre dauernden Orgel-Kunst-Projektes Organ II/ASLP. Von 2001 bis 2004 arbeitete er regelmäßig in Varna (Bulgarien), wo er 2004 den Kulturpreis für seine Choreografie „The Wall“ erhielt. Zudem arbeitete er als Choreograf unter anderem in El Salvador, in den USA und in China.
Als Dozent und Kursleiter im Bereich des Zeitgenössischen Tanzes ist Tarek Assam an verschiedenen Universitäten tätig. Dazu zählen die Universität Aldo Moro in Bari (Italien), die Texas State University in Austin (USA), die Universitäten in Beijing, Shenzhen und Urumqi (China) sowie die Justus-Liebig-Universität und die Technische Hochschule Mittelhessen in Gießen.
Seit 2001 ist Tarek Assam künstlerischer Leiter des von ihm mitbegründeten internationalen Festivals TanzArt-ostwest mit einem Verband von über 90 internationalen Tanzensembles und Ballettkompanien in festen und freien Produktionsstrukturen.