Tanzcompagnie der Landesbühnen Sachsen

 

 

„Tanztheater. Alte Geschichten neu interpretieren, spartenübergreifend: Die Erforschung von Multimedialität im Tanz, die Verbindung von Körpersprache, Musik, Text, Bildender Kunst, Foto und Video stehen im Mittelpunkt meines Schaffens.“

Carlos Matos
 

 

 

Gräfin Cosel  / © Hagen KönigPrinzessinnen  / © Hagen KönigTango Piazzolla  / © Hagen KönigTanz Entdeckt?  / © Hagen KönigHamlet / © Hagen KönigMomo / © Hagen KönigSilent Movies / © Hagen König

PORTRÄT

PRODUKTIONEN

Voller Elan in die mittlerweile 7. Spielzeit eintauchend blicken wir mit Stolz auf die Entwicklung unserer Arbeit hier: sechs Jahre der schöpferischen und gemeinsamen Suche liegen hinter uns, mit dem steten Bemühen, den eigenen und fremden Erwartungen zu entsprechen und die gesteckten Ziele zuerreichen. Wieder werden wir einige unserer Kreationen in die nächste Saison übernehmen: Freuen Sie sich mit uns auf eine Wiederbegegnung mit «Gräfin Cosel» als Streifzug in die sächsische Geschichte; «Coppélia Android Q1» als Ausblick in eine mögliche Zukunft; unsere eigene und eigenwillige Interpretation von Prokofjews «Romeo und Julia», auf das auch Kinderherzen beglückende «Schwanensee-Märchen» und nicht zuletzt auf unseren Publikumsliebling «Boléro»; allesamt wichtige Repertoire-Stücke und markante Bühnenmomente für unser Ensemble. Das neue Jahr bringt uns natürlich neue Herausforderungen. Wir möchten unsere Reise der Innovation fortsetzen; die Suche nach neuen Denkansätzen und Ausdrucksformen, nach neuen Wegen, uns sowohl als Individuum, als auch als Gemeinschaft zu reflektieren und zu hinterfragen. Wir wollen – ein zentrales und dauerhaftes Vorhaben – einen immer engeren Kontakt zu Ihnen, unserem Publikum, pflegen. Wir möchten besser verstehen, was Sie in einer Tanzcompagnie wie unserer finden möchten, und Ihnen gleichzeitig Gelegenheit geben, intensiver in die Prozesse der Reflexion und Fragestellung eintauchen zu können, die wir mit unserer Arbeit entwickeln. Wenn wir einerseits glauben, dass Kunst – im besonderen Tanz – ein Ort des Genusses und der Kontemplation ist, wo jeder die volle Freiheit seiner eigenen «Lesart» lebt, glauben wir andererseits auch, dass der Zugang zu Hintergrundwissen über die Entstehungsprozesse unserer Kreationen Ihnen möglicherweise ein noch größeres Sehvergnügen bzw. ein noch intensiveres Tanztheater-Erlebnis bereiten könnte. Deshalb möchten wir die Angebote an Einführungen zu laufenden Produktionen, sowie Nachgespräche mit dem Publikum nach Vorstellungen intensivieren und Sie erstmalig in dieser Spielzeit auch zu Probenbesuchen in unseren Ballettsaal einladen, wo Sie hautnah beim Entstehungsprozess eines neuen Stückes dabei sein können. Die Spielzeit ist geplant und nimmt in den Köpfen aller Gestalt an. Wir dürfen Sie in diesem Jahr mit drei Neuproduktionen überraschen: «PICASSO» – «Tapetenwechel» – «Antigone // Lysistrate»; die wir Ihnen auf den folgenden Seiten detailierter vorstellen möchten. Wir hoffen sehr, Sie für unsere Vorhaben begeistern und Ihnen auch dieses Jahr wieder inspirierende und im positiven Sinne aufregende Tanztheater-Erlebnisse bieten zu können. Sie als interessierte Zuschauer*innen geben uns die Motivation und Energie, eine spannende und erfolgreiche Spielzeit zu gestalten. Wir zählen auf Sie.

 

Herzlichst,

Ihr Carlos Matos und Team

 

 

Produktionen der Spielzeit 2019/20

 

Premiere: 10.11.2019

Picasso (2019)

Tanzabend von Carlos Matos

Choreographie: Carlos Matos

Ausstattung: Kerstin Laube

 

Tapetenwechsel (2010)

Tänzer*innen stellen sich als Choreograph*innen vor

Choreographie: Junge Choreograph*innen der Landesbühnen Sachsen GmbH

Ausstattung: Studierende der TU Berlin/Studiengang Bühnenbild_Szenischer Raum

Antigone/Lysistrate (2010)

Zweiteiliger Tanzabend u.a. von Wencke Kriemer de Matos frei nach Sophokles und Aristophanes

Choreographie: Wenke Kriemer de Matos, N.N.

Ausstattung: Tom Böhm

 

Produktionen der Spielzeit 2018/2019

Premieren:

Romeo und Julia (2018)
Chorografie: Carlos Matos und Wencke Kriemer de Matos nach der Tragödie von William Shakespeare
Musik: Sergej Prokofjew
10 Tänzer*innen

COPPÉLIA - ANDROID Q1 (2019)
Choreografie: Wenke Kriemer der Matos und Holger Uwe Thews, Inszenierung : Sandra Maria Huimann
Musik:  Jörg Schittkowski

FREIE RADIKALE (2019)
Zweiteiliger Tanzabend, Chorografie: Wencke Kriemer de Matos und Fabio Liberti

Wiederaufnahmen:

BOLÉRO (2018)
Dreiteiliger Tanzabend, Choreografie: Igor Kirov, Michele Merola und Carlos Matos
Musik: Maurice Ravel
11 Tänzer*innen
 DAS SCHWANENSEE-MÄRCHEN (ab 5 Jahren)
Tanztheater von Wencke Kriemer de Matos mit Musik von Peter Iljitsch Tschaikowski (ab 5)
Choreografie und Inszenierung:  Wencke Kriemer der Matos
7 Tänzer*innen

FLY SEIN_RELOADED  (ab 13 Jahren) (2018)
Tanzabend Junger ChoreografInnen
Choreografie: Aurora Fradella, Anita Suzanne Gregory, Leonardo Germani, Adam Soyka, Zhiyelun “Alan” Qi
11 Tänzer*innen

GRÄFIN COSEL (2017)
Choreografie: Carlos Matos und Wencke Kriemer de Matos
Musik: Kompositionen von Antonio Vivaldi, Jan Dismas Zelenka, Johann Georg Pisendel, Giovanni Battista Pergolesi und Giovanni Paisiello bis hin zu Musik der Gegenwart
11 Tänzer*innen

 

Produktionen der Spielzeit 2017/2018
Tango Piazzolla (2017)
Choreografie Carlos Matos, Musik Astor Piazzolla
10 Tänzer*innen, Dauer 105 min

Prinzessinnen (2017)
Choreografie Wencke Kriemer de Matos, Musik Franz Schubert, Fläskkvartetten, Sidsel Endresen + Bugge Wesseltoft
1 Tänzer*in, Dauer 100 min
Tanz Entdeckt? (2002)
Choreografie Carlos Matos, Musik Querschnitt aus dem gesamten Tanzrepertoire
Tänzer*innen n.n., Dauer n.n.

Gräfin Cosel (2017)
Choreografie Carlos Matos und Wencke Kriemer de Matos, Musik Antonio Vivaldi, Giovanni Battista Pergolesi, Johann Georg Pisendel, …
10 Tänzer*innen

Fly Sein (2018)
Choreografie Tänzer*innen der Compagnie, Musik n.n.
10 Tänzer*innen

Das Schwanensee Märchen
Choregrafie Wencke Kriemer de Matos, Musik Peter Iljitsch Tschaikowski
5 Tänzer*innen

 

Produktionen der Spielzeit 2016/2017

Tango Piazzolla (2017)
Choreografie: Carlos Matos, Musik: Astor Piazzolla
alle Tänzer*innen der Compagnie

Prinzessinnen (2017)
Choreografie: Carlos Matos
alle Tänzer*innen der Compagnie

Wunderland (2016)
Choreografie: Wencke Kriemer de Matos, Henrik Kaalund
alle Tänzer*innen der Compagnie

Bach Magnificat – Marias Engel (2016)
Choreografie: Carlos Matos, Musik: Johann Sebastian Bach u. Carl Phillip Emanuel Bach
alle Tänzer*innen der Compagnie

Hamlet (2016)
Choreografie: Carlos Matos
alle Tänzer*innen der Compagnie

Silent Movies (2016)
Choreografie: Carlos Matos
alle Tänzer*innen der Compagnie

Momo (2015)
Choreografie: Wencke Kriemer de Matos
alle Tänzer*innen der Compagnie
Produktionen der Spielzeit 2015/2016

Hamlet (2016)
Choreografie: Carlos Matos
alle Tänzer*innen der Compagnie

Silent Movies (2016)
Choreografie: Carlos Matos
alle Tänzer*innen der Compagnie

Dido und Aenas (2015)
Choreografie: Carlos Matos, Musik: Henry Purcell
ca. 10 Tänzer*innen, 1 Sängerin, Orchester, Bühnenmaße 11 x 10 m, ca. 60 min

D.A.L.I - DIE ALLMACHT LÄRMENDER INTUITION (2015)
Choreografie: Carlos Matos, Massimo Gerardi, Musik: n. a.
ca. 10 Tänzer*innen, Bühnenmaße 11 x 6 m, ca. 90 min

Obsession (Besessenheit) (2015)
Choreografie: Tänzer*innen der Compagnie
alle Tänzer*innen der Compagnie

Momo (2015)
Choreografie: Wencke Kriemer de Matos
alle Tänzer*innen der Compagnie

GESCHICHTE & BIOGRAFIE

MATERIALIEN

Zur Geschichte des Ensembles

Seit 1961 gibt es regelmäßige Ballettabende in Radebeul wie 1972 die DDR-Erstaufführung der „Medusa“ von Gottfried von Einem. Prägend für das Ensemble waren u. a. von 1980 bis 1993 die Ballettmeisterin Eva Hennig und von 1997 bis 2013 Ballettdirektor Reiner Feistel mit eigenem Fan-Publikum: Jährlich choreo­grafierte er zwei Tanzabende für die Haupt- und Studiobühne. Auf Reisen war das Ensemble u. a. mit „Tanz und Orgel“ im Meißner Dom und in sächsischen Kirchen und wurde jahrelang mit seinen „Tänzerischen Serenaden“ im Dresdner Zwinger gefeiert. Bevor Feistel als Ballettdirektor nach Chemnitz (Deutschland) wechselte, wagte er mit den Tänzern den Sprung auf die Felsenbühne Rathen (Sommerspielstätte der LBS).  

Carlos Matos

Carlos Matos wurde in Portugal geboren. Nach seiner Karriere als Tänzer, die ihn nach Portugal, Luxemburg, die Schweiz und Deutschland führte, begann er seine Karriere als Choreograf. 1989 war er Preisträger beim Internationalen Choreografen-Wettbewerb in Hannover. Von 2002 bis 2007 war er Ballett­di­rek­tor am Stadttheater Hildesheim, wo unter seiner Leitung elf große Tanzabende bzw. Uraufführungen entstanden u. a. „Kassandra“, „Hamlet“, „Peer Gynt“, Mozarts „Requiem“ oder Bachs „Magnificat“. Ab 2007 war Matos als freier Choreograf tätig. Gemeinsam mit seiner Lebenspartnerin Wencke Kriemer de Matos gründete er die Tanzkompanie Oficina dos Sentidos (Werkstatt der Sinne). Seit Beginn der Spielzeit 2013/14 leitet Carlos Matos die Tanzcompagnie der Landesbühnen Sachsen.

Plakate der Produktionen 2019/2020

Links zu Trailern der Produktionen 2017/2018

Tango Piazzolla

Links zu Trailern der Produktionen 2016/2017

Hamlet
Momo
Silent Movies

Links zu Trailern der Produktionen 2014/2015

Der Tod und das Mädchen
Visitenkarten