STAATSBALLETT KARLSRUHE

 

„Der künstlerische Leitfaden, welcher von Birgit Keil und Vladimir Klos von der ersten Spielzeit bis heute verfolgt wird, gilt der Pflege der unverzichtbaren Klassiker, der klassischen Moderne, der Kreation und der Nachwuchsförderung.“

 

 

 

 

Carmina Burana / © Jochen KlenkCarmina Burana / © Jochen KlenkEin Sommernachtstraum / © Jochen KlenkNussknacker / © Jochen KlenkConcerto / © Silvano BalloneRomeo und Julia / © Jochen KlenkRusalka / © Jochen KlenkSchwanensee / © Jochen KlenkSchwanensee / © Jochen Klenk

PORTRÄT

PRODUKTIONEN

Seit der Spielzeit 2003/04 steht das neu formierte STAATSBALLETT KARLSRUHE unter der Direktion der weltbekannten ehemaligen Ersten Ballerina des Stuttgarter Balletts Birgit Keil – seit 1997 Professorin und auch Leiterin der Akademie des Tanzes Mannheim – und Vladimir Klos, ehemaliger Erster Solist des Stuttgarter Balletts. Gleichzeitig zu seinen Aufgaben als Stellvertretender Ballettdirektor der Compagnie, unterrichtet er als Professor an der Akademie des Tanzes Mannheim.
33 Tänzer aus 14 verschiedenen Nationen gehören dieser Compagnie an. Komplettiert wird das Ensemble durch Mitglieder des Ballettstudios des STAATSBALLETTS KARLSRUHE, die an der Akademie des Tanzes Mannheim im Master-Studiengang Tanz studieren. Mehr als die Hälfte des Ensembles wurde an der Akademie des Tanzes ausgebildet und erhielt Stipendien der privaten Tanzstiftung Birgit Keil. Neben der Zusammenarbeit mit etablierten Choreografen fördert Birgit Keil nachdrücklich junge Choreografen.
Das vielfältige Repertoire pflegt ebenso klassische wie moderne Werke, darunter auch zahlreiche Uraufführungen. Neben Gastspielen innerhalb Deutschlands wurde das Ballettensemble in die Schweiz, nach Spanien, China, Korea und Thailand eingeladen.

Produktionen der Spielzeit 2018/2019 

Schwanensee (2018)
Choreografie: Christopher Wheeldon nach Marius Petipa und Lew Iwanow, Musik: P. I. Tschaikowski
Tänzer*innen: 43, Bühnenmaße: 24 x 23 m
Dauer: 190 min (inkl. 2 Pausen)

Zukunft braucht Herkunft (2019)
Choreografie: Thiago Bordin
Tänzer*innen: 33, Bühnenmaße: 24 x 23 m
Dauer: ca. 120 min (inkl. Pause)

12. Karlsruher Ballettwoche:
16.7.19    Romeo und Julia
17.7.19    Zukunft braucht Herkunft
18.7.19    Schwanensee
19.7.19    Carmina Burana & Concerto
20.7.19    Ballett Gala

Romeo und Julia (1965)
Choreografie: Sir Kenneth MacMillan nach William Shakespeare, Musik: S. Prokofjew
Tänzer*innen: 50, Bühnenmaße: 24 x 23 m
Dauer: ca. 190 min (inkl. 2 Pausen)

Carmina Burana & Concerto

Concerto (1966)
Choreografie: Sir Kenneth MacMillan, Musik: D. Schostakowitsch
Tänzer*innen: 30, Bühnenmaße: 24 x 23 m
Dauer: ca. 120 min (1 Pause)

Carmina Burana (1983)
Choreografie: Germinal Casado, Musik: C. Orff
Tänzer*innen: 32, Bühnenmaße: 24 x 23 m
Dauer: ca. 120 min (1 Pause)

Ein Sommernachtstraum (1995)
Choreografie: Youri Vámos nach William Shakespeare, Musik: F. Mendelssohn-Bartholdy
Tänzer*innen: 26 Tänzer*innen, Bühnenmaße: 24 x 23 m
Dauer: ca. 150 min (1 Pause)

Der Nussknacker – Eine Weihnachtsgeschichte (1988)
Choreografie: Youri Vámos nach Charles Dickens und E. T. A. Hoffmann, Musik: P. I. Tschaikowski
Tänzer*innen: 37, Bühnenmaße: 24 x 23 m
Dauer: ca. 135 min (inkl. Pause)

Rusalka (2017)
Choreografie und Inszenierung: Jiří Bubeníček, Musik: A. Dvořák, Leoš Janáček
Tänzer*innen: 29, Bühnenmaße: 24 x 23 m
Dauer: ca. 135 min (inkl. Pause)


Produktionen der Spielzeit 2017/2018 

Premieren

Romeo und Julia (2018)

Choreografie: Sie Kenneth MacMillan nach William Shakespeare, Musik: S. Prokofijew

Tänzer*innen NA, Bühnenmaße: 24 x 23 m

Dauer: 180 min (3 Pausen)

Carmina Burana (2018)

Choreografie: Germinal Casado, Musik: C. Orff, Chor: Ulrich Wagner

Tänzer*innen NA, Bühnenmaße: 24 x 23 m

Dauer: ca. 60 min

Einen Sommernachtstraum (2018)

Choreografie: Youri Vámos nach William Shakespeare, Musik: F. Mendelssohn-Bartholdy

Ca. 26 Tänzer*innen, 6 Tänzer*innen des Ballettstudios, Bühnenmaße: 24 x 23 m

Dauer ca. 150 min (Pause)

Choreografen stellen sich vor: Ein Abend zur Entdeckung neuer Talente (2018)

Tänzer*innen NA

Karlsruher Ballettwoche:

15.5.18    Romeo und Julia

16.5.18    Carmina Burana

17.5.18    Ein Sommernachtstraum

18.5.18    Rusalka

19.5.18    Ballett Gala


Wiederaufnahmen 

Anne Frank (2016)

Choreografie: Reginaldo Oliveira, Musik: Alfred Schnittke, M. Richter, D. Schostakowitsch, Lera Auerbach

Ca. 30 Tänzer*innen, Bühnenmaße: 24 x 23 m

Dauer: 150 min (Pause)

Der Nussknacker – Eine Weihnachtsgeschichte (1988)

Choreografie: Youri Vámos nach Charles Dickens und E. T. A. Hoffmann, Musik: P. I. Tschaikowski

Tänzer*innen NA, Bühnenmaße 24 x 23 m

Dauer: 135 min (Pause)

Rusalka (2017)

Choreografie: Jiří Bubeníček, Musik: A. Dvořák, Leoš Janáček

Ca. 30 Tänzer*innen, Bühnenmaße 24 x 23 m

Dauer: 135 min (Pause)


Produktionen der Spielzeit 2016/2017 

La Sylphide (1979)
Choreografie: Peter Schaufuss nach August Bournonville, Musik: Herman S. Løvenskjold, edited by Ole Nørlyng
ca. 45 Tänzer*innen, 9 Kinder, Badische Staatskapelle, Bühnenmaße 24 x 23 m

ca. 120 min (inkl. Pause)

Rusalka (2017)
Choreografie: Jiří Bubeníček, Musik: Antonín Dvořák, Leoš Janáček
ca. 30 Tänzer*innen, Bühnenmaße 24 x 23 m

ca. 120 min (inkl. Pause)

Anne Frank (2016)
Choreografie: Reginaldo Oliveira, Musik: Alfred Schnittke, M. Richter, D. Schostakowitsch, Lera Auerbach
ca. 30 Tänzer*innen, Bühnenmaße 24 x 23 m

ca. 165 min (inkl. Pause)

Das kleine Schwarze / The Riot of Spring (2015)
Choreografie: Terence Kohler, Musik: I. Strawinsky, Alfred Schnittke, John Stepan Zamecnik, Tolchard Evans & Harry Tilsley
ca. 45 Tänzer*innen, Badische Staatskapelle, Bühnenmaße 24 x 23 m, ca. 120 min (inkl. Pause)

Der Nussknacker - Eine Weihnachtsgeschichte (1988)
Choreografie: Youri Vámos, Musik: P. I. Tschaikowski
ca. 40 Tänzer*innen, 10 Kinder, Badische Staatskapelle, Bühnenmaße 24 x 23 m

ca. 135 min (inkl. Pause)

Der widerspenstigen Zähmung (1969)
Choreografie: John Cranko, Musik: Kurt-Heinz Stolze nach Domenico Scarlattica.

40 Tänzer*innen, Badische Staatskapelle, Bühnenmaße 24 x 23 m

ca. 150 min (inkl. Pause)


Produktionen der Spielzeit 2015/2016 

Das kleine Schwarze / The Riot of Spring (2015)
Choreografie: Terence Kohler

Anne Frank (2016)
Choreografie: Reginaldo Oliveira

Choreografen stellen sich vor (2016)

Der widerspenstigen Zähmung (1969)
Choreografie: John Cranko

Der Prozess (2015)
Choreografie: Davide Bombana

Der Nussknacker - Eine Weihnachtsgeschichte (1988)
Choreografie: Youri Vámos

Dornröschen - die letzte Zarentochter (1992)
Choreografie: Youri Vámos
Produktionen der Spielzeit  2014/2015 

Der Prozess (2015)
Choreografie: Davide Bombana
Dauer n. a.

Mythos (2014)
Choreografie: Reginaldo Oliveira, Tim Plegge, Jörg Mannes 
150 min

Der Widerspenstigen Zähmung (2014)
Choreografie: John Cranko
BADISCHE STAATSKAPELLE, 140 min

Momo (2012)
Choreografie:Tim Plegge
135 min

Schwanensee (2009)
Choreografie: Christopher Wheeldon
BADISCHE STAATSKAPELLE, 195 min

In den Winden im Nichts (2003)
Choreografie: Heinz Spoerli, Youri Vámos
1 Violoncello, 75 min

Dornröschen - Die letzte Zarentochter (1992)
Choreografie: Youri Vámos
BADISCHE STAATSKAPELLE, 150 min

Der Nussknacker – Eine Weihnachtsgeschichte (1988)
Choreografie: Youri Vámos
BADISCHE STAATSKAPELLE, 135 min

Giselle (1966)
Choreografie: Peter Wright BADISCHE STAATSKAPELLE, 135 min


Produktionen der Spielzeit 2013/2014 

Choreografen stellen sich vor (2014)
Choreografie: Reginaldo Oliveira, Tim Plegge, Jörg Mannes
150 min

Mythos (2014)
Choreografie: Reginaldo Oliveira, Tim Plegge, Jörg Mannes
150 min

Dornröschen - Die letzte Zarentochter (1992)

Choreogerafie: Youri Vàmos

BADISCHE STAATSKAPELLE

150 min

BIOGRAFIE

MATERIALIEN

Birgit Keil 

„Eine deutsche Ballerina von Weltformat – die erste seit Fanny Elßler“, so nennt sie Clive Barnes, der Kritiker der New York Times, und setzt hinzu: „Deutschland hat lange auf eine Keil warten müssen.“ Birgit Keil absolvierte ihre Ausbildung zur klassischen Tänzerin an der Ballettschule der Württembergischen Staatstheater Stuttgart und an der Royal Ballet School London. 1961 wurde sie, als John Cranko Direktor wurde, Mitglied des Stuttgarter Balletts. 1963 avancierte sie zur Solistin und wenig später zur Ersten Ballerina. Unter seiner Leitung wurde sie durch Tourneen mit dem Ensemble und durch Sologastauftritte u. a. an der Opéra Paris, La Scala Mailand, beim American Ballet Theatre New York, am Royal Ballet London und an der Wiener Staatsoper an der Seite von Rudolf Nurejew weltweit als „die deutsche Ballerina“ bekannt. Als solche tanzte sie alle Hauptrollen des klassischen und modernen Repertoires. Ihre Interpretation inspirierte Choreografen wie u. a. Cranko, MacMillan, Wright, Tetley, Kylián, Neumeier, Spoerli, Scholz, Feld, van Manen und Haydée zu Kreationen für sie. 1980 erhielt sie den Titel Kammertänzerin. Im Herbst 1995 beendete Birgit Keil ihre aktive Bühnenlaufbahn. Zur gleichen Zeit rief sie die private Tanzstiftung Birgit Keil ins Leben. 1997 gab sie in Stuttgart ihr Schauspieldebüt. Seit 1997 ist sie Leiterin an der Akademie des Tanzes Mannheim, wo sie auch als Professorin lehrt. 2003/04 übernahm sie zusätzlich die Ballettdirektion des STAATSTHEATERS KARLSRUHE. Das unter Birgit Keil neu formierte Karlsruher Ensemble findet durch das vielfältige Repertoire internationale Beachtung und darf sich seit 2013 STAATSBALLETT KARLSRUHE nennen. Auszeichnungen u. a.: Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg (1979), Preis des Verbands der deutschen Kritiker (1981), Emmy Award (1984), John Cranko Medaille (1985), Bundesverdienstkreuz erster Klasse (1985), Deutscher Tanzpreis (1998), Großer Sudetendeutscher Kulturpreis (1999). Im Herbst 2005 erhielt sie die Ehrenmitgliedschaft des London Ballet Circle. Im Januar 2008 ehrte die Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin Birgit Keil mit einer Hommage für ihr beispielhaftes Engagement für den tänzerischen Nachwuchs, ihre herausragenden Leistungen als Leiterin der Akademie des Tanzes und nicht zuletzt als Ballettdirektorin in Karlsruhe. 2015 wurde sie für ihre Tätigkeit an der Akademie des Tanzes an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim mit dem Landeslehrpreis 2015 Baden-Württemberg ausgezeichnet.  

 

 

Links zu Trailern der Produktionen 2018/2019

Romeo und Julia

Ein Sommernachtstraum

Der Nussknacker

Rusalka

Carmina Burana