Ballett Rossa

 

„Mein Wunsch ist es, zeitgenössische Handlungsballette zu kreieren, die die Entwicklung des Balletttheaters vorwärtstreiben und die ein breites Publikum erreichen. Gerade in für die Kultur schwierigen politischen und finanziellen Zeiten ist der Tanz für unsere Gesellschaft unverzichtbar.“

Ralf Rossa

 

 

 

Hieronymus B.  / © Anna KolataAlice im Wunderland (UA) / © Anna KolataDer Nussknacker - Eine Weihnachtsgeschichte / © Gert KiermeyerDer Nussknacker - Eine Weihnachtsgeschichte / © Gert KiermeyerDie Kameliendame / © Anna KolataDie Kameliendame / © Anna KolataGroovin’ Bodies / © Falk WenzelGroovin’ Bodies / © Anna KolataGroovin’ Bodies / © Anna KolataGroovin’ Bodies / © Falk WenzelGroovin’ Bodies / © Anna KolataLulu / © Paul LeclaireWerther - oder ich werde geliebt, also bin ich. / © Anna KolataWerther - oder ich werde geliebt, also bin ich. / © Anna Kolata

PORTRÄT

PRODUKTIONEN

Das BALLETT ROSSA der OPER HALLE, das seit März 2001 den Namen seines ehemaligen Ballettdirektors und Chefchoreografen Ralf Rossa trägt, besteht derzeit aus 19 vielseitigen Balletttänzerinnen und Balletttänzern aus elf Nationen. Mit zwei großen neuen Ballettabenden pro Spielzeit, darunter mindestens ein großes Handlungsballett, setzt das BALLETT ROSSA regional und überregional Akzente. Ralf Rossa entwickelte für seine Compagnie zahlreiche umjubelte Uraufführungen, darunter "Endstation Sehnsucht" (2006), "Nijinsky" (2010), "Dr. Jekyll and Mr. Hyde" (2002), "Schlafes Bruder" (2004), "Amadeus" (2006), "Peter Pan" (2008), "Die Schöne und das Biest" (2010), "Die Schneekönigin" (2011), "Das Phantom der Oper" (2012), "Messias" (2015) und "Casanova" (2015) zu Instrumentalmusik von Wolfgang Amadeus Mozart. Mit seiner jeweils selbst zusammengestellten Musikauswahl öffnet Ralf Rossa immer wieder Türen in kreatives Neuland. Seine Choreografien wurden auch in Schwerin, Cottbus, Metz und Ankara getanzt.

Seit dem 1. April 2019 hat Michal Sedláček kommissarisch die künstlerische und organisatorische Leitung des Ballett Rossa übernommen. Er ist bereits seit 2001 Erster Solotänzer, seit 2005 choreografischer Assistent und seit 2012 stellvertretender Ballettdirektor in Halle. Seine Choreografie zu ALICE IM WUNDERLAND (UA) feierte im November 2019 Premiere. Große Erfolge feierte das Ballett Rossa auch mit der Produktion HIERONYMUY B., einem Tanzabend von Nanine Linning mit der Staatskapelle Halle und EVOUTION, einer Uraufführung in der Choregrafie von Václav Kuneš.

Produktionen der Spielzeit 2019/2020

Premieren

ALICE IM WUNDERLAND (UA)

Choreografie: Michal Sedláček, Assistenz: Johan Plaitano

Musikalische Leitung; Ariane Matiakh / José Miguel Esandi

Musik von Antonín Dvořák und Arvo Pärt

Bühne: Matthias Hönig

Kostüm: Cordula Erlenkötter

Dauer: ca. 2h inkl. Pause

 

EVOLUTION (UA)

Choreografie: Václav Kuneš

Bühne: Hynek Dřízhal

Kostüm: Olo Křížová

Dramaturgie: Philipp Amelungsen

 

Repertoire

HIERONYMUS B.

Tanzabend von Nanine Linning mit dem Ballett Rossa und der Staatskapelle Halle

Musikalische Leitung: Michael Wendeberg/José Miguel Esandi

Konzept und Choreografie: Nanine Linning

Ausstattung und Skulpturen: Les Deux Garçons

Dauer: 3h, eine Pause

 

DER NUSSKNACKER - EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE

Ballett von Youri Vámos

Mit Musik von Pjotr I. Tschaikowski

Musikalische Leitung: Ariane Matiakh/Kay Stromberg

Inszenierung und Choreographie: Youri Vámos

Bühne und Kostüme: Michael Scott

Einstudierung: Ralf Rossa / Michal Sedláček

Dauer: 2 h

 

CHOREOGRAFISCHE WERKSTATT

Tänzer*innen des Ballett Rossa choreografieren

 

WARM UP!

Treffen Sie das Ballett Rossa

 

Produktionen der Spielzeit 2017/2018
Premieren
Die Kameliendame (2017)
Choreografie Ralf Rossa, Musik Pjotr Tschaikowski und Sergei Rachmaninow
20 Tänzer*innen, Bühnenmaße 15 x 15 m, Dauer ca. 100 min. (inkl. Pause)

Inferno / Sacre (2018)
Choreografie Ralf Rossa, Musik Enric Palomar und Igor Strawinsky
Tänzer*inne NA, Bühnenmaße 15 x 15 m

Repertoire
Werther – oder ich werde geliebt, also bin ich. (2017)
Choreografie Ralf Rossa, Musik Johannes Brahms, Pēteris Vasks sowie Songs des 20. Jahrhunderts, Staatskapelle Halle
18 Tänzer*innen, Bühnenmaße 15 x 15 m, Dauer ca. 90 min.

Groovin‘ Bodies (2016)
Choreografie Ralf Rossa, Musik Ivo Nitschke und Ralf Schneider
19 Tänzer*innen, Bühnenmaße: 15m x 15m, Zuschauer*innen sitzen auf Podesten auf der Bühne rechts und links angeordnet, jeweils 40 Zuschauer*innen, Dauer ca. 90 min.

Der Nussknacker – Eine Weihnachtsgeschichte (2000)
Choreografie Youri Vámos, Musik Pjotr I. Tschaikowski
41 Tänzer*innen, Bühnenmaße 15 x 15 m, Dauer ca. 120 min.

 

Produktionen der Spielzeit 2016/2017

Groovin’ Bodies (2016)
Choreografie: Ralf Rossa, Musik: Ivo Nitschke
19 Tänzer*innen, 2 Percussionisten auf der Bühne (Ivo Nitschke, Ralf Schneider), Bühnenmaße 10 x 13 m, 90 min

Casanova (2016)

Choreografie: Ralf Rossa, Musik: W. A. Mozart 

19 Tänzer*innen, Bühnenmaße 10 x 13 m, ca. 120 min

 

Lulu (1990)
gefördert von TANZFONDS ERBE
Choreografie: Jochen Ulrich, Musik: Nino Rota

30 Tänzer*innen, Staatskapelle Halle, Bühnenmaße 7 x 10 m, 
ca. 165 min


 

Der Nussknacker - Eine Weihnachtsgeschichte (2000)

Choreografie: Youri Vámos, Musik: P. I. Tschaikowsky 

26 Tänzer*innen, Staatskapelle Halle, Bühnenmaße 10 x 13 m, 
ca. 135 min

Produktionen der Spielzeit 2015/2016

Casanova (2016)
Choreografie: Ralf Rossa, Musik: W. A. Mozart
19 Tänzer*innen, Bühnenmaße 10 x 13 m

 

Messias (2015)
Choreografie: Ralf Rossa, Musik: G. F. Händel, S.-D. Sandström u. a.
23 Tänzer*innen, Bühnenmaße 10 x 13 m, ca. 90 min

 

Anna Karenina (2010)
Choreografie: Jochen Ulrich, Musik: S. Rachmaninow
18 Tänzer*innen, Staatskapelle Halle, Bühnenmaße 10 x 13 m, ca. 160 min

 

Der Nussknacker - Eine Weihnachtsgeschichte (2000)
Choreografie: Youri Vámos, Musik: P. I. Tschaikowsky
26 Tänzer*innen, Staatskapelle Halle, Bühnenmaße 10 x 13 m, ca. 135 min

 

Schwanensee (1999)
Choreografie: Ralf Rossa, Musik: P. I. Tschaikowsky
18 Tänzer*innen, Staatskapelle Halle, Bühnenmaße 10 x 13 m, ca. 130 min

 

Lulu (1990)
gefördert von TANZFONDS ERBE
Choreografie: Jochen Ulrich, Musik: Nino Rota
30 Tänzer*innen, Staatskapelle Halle, Bühnenmaße 7 x 10 m, ca. 165 min

Produktionen der Spielzeit 2014/2015

Messias (2015)
Choreografie: Ralf Rossa, Musik: G. F. Händel, Sven-David Sandström u. a.
23 Tänzer*innen, Bühnenmaße 10 x 13 m, ca. 90 min

 

Warm up! 5 (2015)
Einblicke in den Arbeitsalltag des Ensembles

Musik: diverse
23 Tänzer*innen, Bühnenmaße 10 x 13 m, ca. 90 min

 

Ballett-Gala (2015)
Das Beste aus 13 Jahren Ballett Rossa

Choreografie: Ralf Rossa, Musik: Goran Bregovic, John Dowland, Philip Glass, W. A. Mozart, Carl Orff, Arvo Pärt, Sergej Prokofjew, Maurice Ravel, I. Strawinsky, P. I. Tschaikowsky, Nikolai Tscherepnin, A. Vivaldi, R. Wagner
23 Tänzer*innen, Bühnenmaße 10 x 13 m, ca. 140 min

 

Die Zähmung der Widerspenstigen (2014)
Choreografie: Ralf Rossa, Musik: Ottorino Respighi, Frédéric Chopin u. a.
23 Tänzer*innen, Bühnenmaße 10 x 13 m, ca. 120 min

 

Anna Karenina (2013)
Choreografie: Jochen Ulrich, Musik: Sergej Rachmaninow
23 Tänzer*innen, Staatskapelle Halle, Bühnenmaße 10 x 13 m,
ca. 160 min

 

Der Nussknacker - Eine Weihnachtsgeschichte (2000)
Choreografie: Youri Vámos, Musik: P. I. Tschaikowsky
26 Tänzer*innen, Staatskapelle Halle, Bühnenmaße 10 x 13 m,
ca. 135 min

 

Schwanensee (1999)
Choreografie: Ralf Rossa, Musik: P. I. Tschaikowsky
23 Tänzer*innen, Staatskapelle Halle, Bühnenmaße 10 x 13 m,
ca. 130 min

GESCHICHTE & BIOGRAFIE

MATERIALIEN

Zur Geschichte des Ensembles

Ballett und Tanz haben seit der Gründung des Stadttheaters Halle 1886 eine lange Tradition. Erstmals ab den 1950er Jahren erschloss Henn Haas, Schüler von Rudolf von Laban, Kreuzberg und Mary Wigman, mit zahlreichen Uraufführungen neue Stoffe und Ausdrucksformen und prägte über Halles Grenzen hinaus den Inbegriff einer hohen Tanzkultur. Seit 1998 ist Ralf Rossa Ballettdirektor und Chefchoreograf an der OPER HALLE. Das Ballettensemble, das seit März 2001 den Namen seines Ballettchefs trägt, ist eine Sparte der OPER HALLE. Seit 2009 ist die OPER HALLE Teil der Theater, Oper und Orchester GmbH Halle (Bühnen Halle) mit fünf Sparten. Ralf Rossa öffnet durch seinen fantasievollen Umgang mit literarischen Vorlagen zu einer eigenen Musikauswahl immer wieder Türen in kreatives Neuland.

Ralf Rossa

Ralf Rossa ist seit 1998 Ballettdirektor und Chefchoreograf an der OPER HALLE. Erste eigene Ballette schuf er in Dortmund als Assistent von Youri Vámos. 1994 wurde er Ballettdirektor in Dortmund. In Halle entwickelte er für seine Kompanie mehr als 35 Ballette, darunter zahlreiche Uraufführungen wie „Schlafes Bruder“ „Endstation Sehnsucht“, „Amadeus“ und „Die Schneekönigin“. Ferner inszenierte er an der OPER HALLE die Operette „Im weißen Rössl“, das Mel Brooks-Musical „Young Frankenstein – Frankenstein Junior“ und Bernsteins „West Side Story“. Die „Ballett-Gala“ zeigt ein Best of seiner Kreationen aus den ersten 13 Jahren in Halle. Gastchoreografien führten ihn nach Österreich, Norwegen und Frankreich. 2009 inszenierte und choreografierte er in Nizza Glucks „Orphée et Eurydice“. 

Links zu Trailern der Produktionen 2017/2018

Die Kameliendame

Werther - oder ich werde geliebt, also bin ich.

Groovin' Bodies

Links zu Trailern der Produktionen 2014/2015

Die Zähmung der Widerspenstigen
Anna Karenina
Schwanensee