Ballett der Staatsoperette Dresden

 

 

„Für uns steht der Unterhaltungsfaktor absolut im Mittelpunkt. Wir wollen unsere Kunst nicht für uns, sondern für das Publikum machen, die Besucher sollen in den Aufführungen vom Alltag abschalten können und genießen.“

Radek Stopka
 

 

 

Backstage / © Stephan FloßHIER und JETZT und HIMMELBLAU / © Pavel SosnowskiFollies / © Vincent Stefan

PORTRÄT

PRODUKTIONEN

Ob Walzer oder Polka, Step oder Hip-Hop, klassischer Tanz oder Modern Dance – das künstlerische Spektrum der neun Damen und neun Herren des Balletts der Staatsoperette Dresden ist enorm vielseitig. Neben den umfangreichen tänzerischen Aufgaben in fast allen Operetten- und Musicalinszenierungen übernehmen die Tänzerinnen und Tänzer auch kleinere Rollen, bei denen schauspielerisches und auch sängerisches Talent gefordert werden.

Ein besonderer Höhepunkt ist seit 2017 die Tango-Operita „María de Buenos Aires“ (Inszenierung und Choreographie: Radek Stopka) – ein Tanzabend, der vom Ballett der Staatsoperette Dresden getragen wird. Demnächst präsentiert sich das Ballett in „Backstage“, eine Inszenierung, die den Alltag von Tänzer*innen unterhaltsam auf die Bühne bringt.

Seit 2011 ist Radek Stopka Ballettdirektor der Staatsoperette Dresden. 

 

Pressestimmen

26.6.2017 | Jens Daniel Schubert (Sächsische Zeitung)

Leben und Sterben in berauschenden Bildern - Rezension zu »Maria de Buenos Aires«

»Radek Stopka steht für die Inszenierung und Choreografie. Er hat den Tango in abwechslungsreiche, sehenswerte Choreografien transformiert [...]«

Produktionen der Spielzeit 2019/2020

Casanova

Follies

Die Banditen (Choreographie)

Backstage (Idee & Buch & Choreographie)

HIER und JETZT und HIMMELBLAU (Choreographie)

My Fair Lady (Choreographie)

Die Csárdásfürstin (Choreographie)

María de Buenos Aires (Inszenierung | Choreographie)

Die lustige Witwe (Choreographie)

 

Repertoire

MY FAIR LADY

Musical von Alan Jay Lerner und Frederick Loewe

Choreographie Radek Stopka | Premiere 26.01.2019

DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN

Operette von Emmerich Kálmán

Choreographie Radek Stopka | Premiere 30.06.2018

EIN HAUCH VON VENUS (ONE TOUCH OF VENUS)
Musical von Kurt Weill, Ogden Nash und S. J. Perelman

Choreographie Francesc Abós | Premiere 22.06.2019

BACKSTAGE

Nach einem Konzept von Radek Stopka

Choreographie Radek Stopka | Premiere: 16. Januar 2020

DER MANN MIT DEM LACHEN
Musical von Frank Nimsgern, Tilmann von Blomberg und Alexander Kuchinka

Choreographie Simon Eichenberger | Premiere 27.04.2019

MARÍA DE BUENOS AIRES

Tango-Operita von Astor Piazzolla

Choreographie Radek Stopka | Premiere 23.06.2017

FRAU LUNA

Operette von Paul Lincke

Choreographie Mandy Garbrecht | Premiere 03.02.2018

DIE LUSTIGE WITWE

Operette von Franz Lehár

Choreographie Radek Stopka | Premiere 29.04.2016 / 30.09.2017 (im Kraftwerk Mitte)

 

Produktionen, in denen das Ensemble beteiligt ist:

Catch Me If You Can

Der kleine Horrorladen

Der Zarewitsch

Der Zauberer von Oz

Die Fledermaus

Die verkaufte Braut

Eine Nacht in Venedig

Evita

Giuditta

My Fair Lady

Viel Lärm um Liebe (The Firebrand of Florence)

Weihnachtsshow

GESCHICHTE & BIOGRAFIE

MATERIALIEN

Zur Geschichte des Ensembles

Seit 1947 existiert die Staatsoperette Dresden, ein Theater, dessen Spielplan sich insbesondere aus den Genres Operette, Musical und Spieloper zusammensetzt. Seit dieser Zeit besteht auch das Ballettensemble des Hauses und ist unverzichtbarer Bestandteil fast jeder Inszenierung. Ballettdirektorinnen und -direktoren wie u. a. Mola Hillebron, Rudolf Klüver, Ingeborg Kassner, Eva Reinthaller oder Winfried Schneider entwickelten und prägten dieses vielseitige und leistungsstarke Ensemble.

 

Radek Stopka - Ballettdirektor | Choreograf | Regisseur

In Pilsen geboren und aus einer Künstlerfamilie (Großeltern Tänzerin und Schauspieler) stammend, erhielt Radek Stopkamit acht Jahren Klavier- sowie Ballettunterricht am Großen Theater in Pilsen, wo er erste Bühnenerfahrungen sammelte. Er besuchte das Staatliche Konservatorium Prag (Klassischer Tanz, Pädagogik), erhielt nach dem Abitur verschiedene Stipendien und war am Nationaltheater Prag engagiert. Radek Stopka wirkte in Fernsehproduktionen der Barrandov Studios mit, erhielt 1993 ein Engagement als Tänzer und choreografischer Assistent an den Städtischen Bühnen Regensburg und 2002 an der Staatsoperette Dresden. Er war Choreograf in der „Tanzschau“ an den Uckermärkischen Bühnen Schwedt und für die choreografische Einstudierung der Ballettabende „Romance de Barrio“ und „Leidenschaften“ in Cottbus verantwortlich. 2008 wurde Radek Stopka Assistent des Ballettdirektors und ist seit 2011 Ballettdirektor der Staatsoperette Dresden. Hier choreografierte er u.a. „PariserLeben“, „Die verkaufte Braut“, „Anatevka“, sowie „Orpheus in der Unterwelt“.