Friedrichstadt-Palast Berlin

 

„Präzision, Ausdruck und majestätische Darbietung: Diese Ansprüche stelle ich an unsere Ballettkompanie. Ich strebe nach Perfektion, um unseren Gästen bei den Grand Shows jeden Abend ein fantastisches Bouquet aus Ästhetik, Präsenz, Feuer und Energie zu liefern.“

Alexandra Georgieva

 

 

VIVID Grand Show / © Robert GrischekVIVID Grand Show / © Nady El TounsyVIVID Grand Show / © Nady El TounsyVIVID Grand Show / © Brinkhoff Moegenburg

PORTRÄT

PRODUKTIONEN

Das Ballettensemble des Palastes ist einzigartig. Die 60 Tänzer*innen sind nicht nur professionell und vielseitig, sondern auch ein Fest für die Augen.
Hier wird Show-Entertainment mit Schwerpunkt Tanz gezeigt. Show-Tanz ist eine Mischung verschiedenster Stile (z.B. Jazz, Modern, Stepp, Hip Hop oder Contemporary, klassisches Ballett). Es gibt kaum eine Tanzrichtung, die nicht präsent ist und sogar an artistische Aufgaben wagt sich das Ensemble mittlerweile. Die Grundlage für jede Choreographie bildet jedoch immer das klassische Ballett.

Das Ballettensemble beeindruckt durch tänzerische Höchstleistungen und erarbeitet mit namhaften internationalen Choreographen in Workshops ständig neue Tanzstile.


Ballettdirektorin Alexandra Georgieva und die Ballettmeister*innen Maik Damboldt, Petra Huhnholz sowie Alessandra Pasquali waren allesamt selbst jahrelang professionelle Tänzer*innen und sorgen für die durchweg hohe Qualität. Sie sprechen nach dem klassischen Training in den täglichen Durchstellproben jeden noch so kleinen Fehler an, der bei der Vorstellung am Vorabend aufgefallen ist, und lassen die Positionen immer wieder proben. Alexandra Georgieva weiß: „Wer hier arbeitet, muss das mit voller Hingabe leben und zu diesem Job berufen sein. Nur so kann die Top-Leistung erbracht werden, die wir tagtäglich abverlangen. Hier wird Ausdrucksstärke, Disziplin, Präzision und Anmut gefordert und gefördert. Eine pure Extravaganz.”
Abends findet schließlich die Vorstellung statt und es ist die wohl größte Herausforderung, mit kontinuierlich hoher Leidenschaft und Perfektion zu tanzen. Denn eine Grand Show läuft für zwei Jahre mit bis zu acht Vorstellungen pro Woche. Dieser sogenannte Ensuite-Spielbetrieb macht Inszenierungen von der Größe des Palastes überhaupt erst möglich. Auf keiner anderen Bühne weltweit können die Tänzer*innen so häufig und so vielseitig – und vor über einer halben Million Gäste im Jahr – auftreten und sich tänzerisch entfalten.
Dass dabei ein starker Teamgeist vorherrscht, liegt auch an der besonderen Qualität der Compagnie. In den Choreographien werden nicht in erster Linie einzelne Stars herausgehoben. Es gibt einige Solisten, aber keine Hierarchie, die Ballettcompagnie ist der Star. An der Friedrichstraße 107 gibt es die längsten Beine und die schönsten Tänzer*innen, aber keine Allüren.

Produktionen der Spielzeit 2019/2020

 

The WYLD – Premiere 23. Oktober 2014

Choreographen:Brian Friedman, Itzik Gallili, Maik Damboldt, Alexandra Hipwell, Tetiana Ostroverkh, Nikolay Golovanov, Skorpion(Brice Larrieu), Alexandra Georgieva, Rosiris Garrido (Akrobatik), Christine Wunderlich (Akrobatik)

60 Tänzer*innen (40 Damen und 20 Herren), 9 Artisten, 4 Solisten - Sänger, 16 Musiker

Musikalischer Direktor: Daniel Behrens

Dauer des Stücks: 120 min.

 

THE ONE - Premiere – 6. Oktober 2016

Choreographen: Craig Revel Horwood, Ronald Savcovic´, Brian Friedman, Marguerite Donlon, Alexandra Georgieva

60 Tänzer*innen (40 Damen und 20 Herren), 12 Akrobaten, 5 Solisten - Sänger, 16 Musiker

Musikalischer Direktor: Daniel Behrens

Dauer des Stücks: 120 min.

 

VIVID – Premiere – 11. Oktober 2018

Choreographen: Fredrik B. Rydman, Denis WE, Dean Lee, Leo Mujic´, Alexandra Georgieva, Edesia Moreno Barata (Akrobatik), Matthias Günther (Stunt Coordinator), Strange Fruit (Akrobatik)

60 Tänzer*innen (40 Damen und 20 Herren), 11 Akrobaten, 6 Solisten - Sänger, 16 Musiker

Musikalischer Direktor: Daniel Behrens

Dauer des Stückes: 120 min.

 

Bühnenmaße:

Länge: 110 m

Breite: 80 m

Höhe: 32 m

 

Produktionen der Spielzeit 2018/2019

VIVID Grand Show (2018)
Choreografie: Alexandra Georgieva, Dean Lee, Leo Mujić, Fredrik Benke Rydman, Denis We
Über 100 Künstler*innen auf der Bühne, darunter das Ballett des Palastes (60 Tänzer*innen), Show-Band, Artist*innen und Gesangsolist*innen
150 min (inkl. Pause)

 

Produktionen der Spielzeit 2016/2017

THE ONE Grand Show (2016)
Inszenierung: Dr. Berndt Schmidt, Roland Welke, Choreografie: Marguerite Donlon, Craig Revel Horwood, Brian Friedmann, Alexandra Georgieva, Ronald Savković, Musik: Daniel Behrens (Musikalischer Leiter der Show-Band), Christian Lohr, Gregor Meyle, Maya Singh, KT Tunstall, Liedtexte: Gregor Meyle, KT Tunstall, Kevin Schroeder, Maya Singh, Arrangements: Robin Hoffmann
Insgesamt 100 Künstler*innen auf der Bühne, darunter die 60 Tänzer*innen (40 Frauen; 20 Männer) des Friedrichstadt-Palastes, Artisten und Gesangsolisten, Bühne: 2.854,02 m², 150 min (inkl. Pause)

 

Produktionen der Spielzeit 2014/2015

THE WYLD (2014)

Inszenierung: Manfred Thierry Mugler und Roland Welke, Choreografie: Maik Damboldt, Brian Friedman, Itzik Galili, Alexandra Georgieva, Nikolay Golovanov, Alexandra Hipwell, Tetiana Ostroverkh, Skorpion, Christine Wunderlich
60 Tänzer*innen, Show-Band des Palastes, Bühne: 2.854,02 m², 116 min

 

 

 

GESCHICHTE & BIOGRAFIE

MATERIALIEN

Zur Geschichte des Ensembles

 

Mit der Eröffnung von Max Reinhardts Großem Schauspielhaus am 29. November 1919 – umbenannt in Theater des Volkes unter den Nationalsozialisten, seit 1947 Friedrichstadt-Palast – beginnt die 100-jährige Geschichte des Palastes. Damals noch am Schiffbauerdamm unter der Adresse Am Zirkus 1 gelegen, durchlebte das Theater die Weimarer Republik, den Nationalsozialismus, die DDR, einen Standortwechsel an die Friedrichstraße 107 im Jahr 1984 sowie die deutsche Wiedervereinigung. Nach dem Mauerfall schaffte es der Palast, sich als erste Adresse für aufwändige und spektakuläre Show-Unterhaltung im wiedervereinigten Deutschland zu etablieren. Der Friedrichstadt-Palast ist einzigartig in seinem Programm und in seinen Ausmaßen. Hier wird die große Tradition der Berliner Showunterhaltung hochmodern fortgeführt. Seine Größendimensionen sind unerreicht: Auf der größten Theaterbühne der Welt spielen hier die weltweit größten Ensuite-Shows.

 


Alexandra Georgieva

Ihre Tanzkarriere begann Ballettdirektorin Alexandra Georgieva im Alter von sechs Jahren in ihrer bulgarischen Geburtsstadt Plovdiv. Mit neun Jahren wechselte sie an die Staatliche Ballett- und Choreografie-Schule Sofia, an der sie 1985 ihre Ausbildung zur staatlich geprüften Bühnentänzerin abschloss. 1990 kam sie als Tänzerin an den Palast und übernahm bereits nach sechs Monaten ihre erste Solopartie.
23 Jahre stand sie auf der Bühne, davon 18 auf der größten Theaterbühne der Welt. Im Frühjahr 2008 beendete sie ihre Tanzkarriere, blieb dem Palast und der Welt des Tanzes aber treu. Seit Sommer 2008 ist Alexandra Georgieva Ballettdirektorin des weltweit einmaligen Ballettensembles an der Friedrichstraße 107.