Ballett des Landestheater Coburg

"“Movement to music” als Ausgangspunkt für Theater das bewegt.

Ich versuche mit Ballett, tänzerische Ästhetik und Geschichten zu vermitteln - Neues zu entwickeln, ohne das bisherige, kultivierte zu verlieren. Mein Ziel ist es, musikalische, theatralisch ausdrucksstarke, persönlichkeitsentwickelte Ballettstücke zu choreographieren, die das Publikum berühren."

Mark McClain

Contrast / © Henning RosenbuschHypnotic Poison / © Henning RosenbuschDer Nussknacker / © Henning Rosenbusch

PORTRÄT

PRODUKTIONEN

Ein Ausgangspunkt für den Tanzstil wäre irgendwo zwischen neoklassischer und moderner Technik zu definieren. Die Ballette werden größtenteils von den Tänzerinnen auf Spitze getanzt. Im Spitzentanz sieht Mark McClain das größte Unterscheidungs­merkmal zwischen dem Ballett und anderen Tanzformen. Die Weiterentwicklung des Spitzentanzes spielt bei Mark McClain bei der Schöpfung neuer Ballette daher eine wichtige Rolle.

Das Repertoire beinhaltet weiterhin Choreographien von Demis Volpi, Rosemary Helliwell, Jean Renshaw, Marc Spradling, Babsi Buser, Young Soon Hue und Tara Yipp.

Das Ballett Coburg ist auch in Opern, Operetten und Musicals zu sehen, was zur größeren Bühnenpräsenz beiträgt.

Jedes Jahr gibt es zudem auch einen Abend “First Steps”, in der die Tänzer der Kompanie sich als Choreographen vorstellen. Damit möchte Mark McClain zum einen die Nachwuchsförderung garantieren als auch eine Plattform für junge Kreativität bieten.

Hier folgt Mark McClain den Pfaden John Cranko’s im Sinne des Noverre Abends in Stuttgart, bei dem auch weltbekannte Persönlichkeiten wie Jiri Kylian, John Neumeier, William Forsythe, Uwe Scholz & viele andere ihre ersten Schritte als Choreographen nahmen.

 

 

Produktionen der Spielzeit 2015/2016

Secret Affairs (2015)
Choreografie: Mark McClain, Tara Yipp und Po-Sheng Yeh
Musik: Wolfgang Amadeus Mozart, Frangis Ali-Sade, Beatles
10 Tänzer/innen

First Steps: Shut Up and Dance (2016)
Choreografie: Tänzerinnen und Tänzer des Ballett Coburg
10 Tänzer/innen

Aschenbrödel (2016)
Choreografie: Mark McClain
Musik: Johann Strauß (Sohn), vollendet von Joseph Bayer
10 Tänzer/innen

A Clockwork Orange (2016)
Choreografie: Tara Yipp
10 Tänzer/innen

 

Produktionen der Spielzeit 2014/2015

Peer Gynt (2015)
Choreografie: Mark McClain; Musik: E. Grieg und andere

TanzZeit (2015)
Choreografie: Mitglieder des Ballett Coburg

Der Nussknacker (2012)
Choreografie: Mark McClain, Musik: P. I. Tschaikowsky
13 Tänzer/innen plus Kinderballett und Statisterie, 120 min (inkl. Pause)

HYPNOTIC POISON
Hypnotic Poison (2012)

Choreografie: Demis Volpi, Musik: Diamanda Galás, Trio Per Uno
11 Tänzer/innen
Bewitched, Bothered & Bewildered (2000)
Choreografie: Mark McClain, Musik: Jevetta Steele, Aretha Franklin, 
Sarah Vaughan, Dinah Washington, Nina Simone, Billie Holliday, 
Ella Fitzgerald, 6 Tänzerinnen
Contrast (2014)
Choreografie: Young Soon Hue, Musik: John Adams, Alva Noto & Ryuichi Sakamoto
11 Tänzer/innen, 135 min (inkl. zwei Pausen)

Produktionen der Spielzeit 2013/2014

Gefährliche Liebschaften (2014)
Choreografie: Tara Yipp, Musik: François-Joseph Gossec, Maurice Ravel, W. A. Mozart und Leoš Janác̆ek
6 Tänzer/innen plus Statisterie, 120 min (inkl. Pause)

TanzZeit (2014)
Choreografie: Chih-Lin Chan, Niko Ilias König,
Po-Sheng Yeh, Takashi Yamamoto; Musik: SonicBrat, Chinese Man, Caravan Palace, Yoko Kanno und anderen
5 Tänzer/innen

First Steps – Soul`d Out (2014)
Choreografie: Eriko Ampuku, Chi-Lin Chan, Eunkyung Chung, Emily Downs, Mariusz Czochrowski, Niko Ilias König, Adrian Stock, Takashi Yamamoto, 
Po-Sheng Yeh, Musik: Goran Bregovic, Ivanovich, Miguel Frasconi, Tan Dun, Björk, Naomu, Anne Müller, Henryk Mikolaj Górecki, No Angels, Redl, 105 min (inkl. Pause)

BOLERO
NoiZion
Choreografie: Mark McClain, Musik: Söhne Mannheims
14 Tänzer/innen
Bedtime Stories
Choreografie: Jean Renshaw, Musik: Gavin Bryars
1 Tänzerin, 1 Tänzer
Bolero
Choreografie: Marc Spradling, Musik: M. Ravel
10 Tänzer/innen, 90 min (inkl. Pause)

GESCHICHTE & BIOGRAFIE

MATERIALIEN

Zur Geschichte des Ensembles

Das Landestheater Coburg hat sein Ballett seit 2008 wieder. 2010 verpflichtete Intendant Bodo Busse, Mark McClain für das Ballett Coburg als Direktor und Choreograph. Das Ballett umfasst weiterhin neun,- in manchen Spielzeiten -  zehn Tänzer/innen, eine Ballettmeisterin und einen Korrepetitor. Die Kompanie besteht aus Tänzer/innen unterschiedlichsten Alters und unterschiedlichster Nationalitäten, was ein sehr breit gefächertes Spektrum an Körperlichkeit, Ausdruck, Technik und Empfindungen garantiert.

 

Mark McClain 

Für Ballettdirektor und Choreograph 
Mark McClain, gilt es sowohl neue abendfüllende Handlungsballette, wie auch kleinere Werke im Rahmen von Ballettabenden zu choreographieren und vorzuführen. Mit einem Augenmerk auf die klassische und moderne Literatur sowie Musik wird die weitere Kombination von neuen Bewegungskonzepten und Design (Kostüm, Bühne und Licht) als Grundlage genutzt, um neues Balletttheater entstehen zu lassen. Eine spartenübergreifende Zusammenarbeit ist Mark McClain weiterhin wichtig, da er das Ballett nicht als isolierte Kunstform versteht.