balletthagen

"Für mich zählt jedoch das Endergebnis, egal wo ich bin, ist es doch das höchstmögliche künstlerische Niveau an Qualität und Originalität zu erreichen. Mein Ziel ist es, etwas Einzigartiges zu schaffen, das die besonderen Talente in der Company hervorhebt und gleichermaßen spezifischen Chancen die uns umgeben einzubeziehen. " 

 

Marguerite Donlon

 

 

Casa Azul / © Oliver LookCasa Azul / © Oliver LookCasa Azul / © Oliver LookCasa Azul / © Oliver LookDie Choreographen / © Leszek JanuszewskiYET ANOTHER LIFE TIME WORN OUT / © Leszek JanuszewskiFail-Able / © Leszek JanuszewskiTRInity / © Leszek JanuszewskiiPaint (für iMOVE HA) / © Leszek JanuszewskiLITTLE P.4.0 / © Leszek JanuszewskiSystem Break / © Leszek JanuszewskiNicht für Dich / © Leszek Januszewski

PORTRÄT

PRODUKTIONEN

Das balletthagen hat in der Spielzeit 2014/15 dreizehn Tänzer, einen Trainingsleiter, eine choreografische Assistentin, einen Ballettrepetitor und eine Ballett-Dramaturgin. Die Tänzer sind zwischen 22 und 34 Jahre alt und kommen aus zehn ver­schie­denen Nationen. Die Kompanie präsentiert in jeder Spielzeit mindestens zwei eigene Ballettabende, oft dazu eine Wieder­auf­nahme aus der vergangenen Spielzeit und wird in Operetten und Musicals eingesetzt. Dazu kommen Aufführungen, die mit Ju­gend­lichen über die Schule erarbeitet werden (z. B. BallroomDance), Projekte mit Menschen mit Behinderungen (Closing the Gap), Tänzer als Choreografen (Tanzlabor) usw. 
In der Saison 2014/15 wird es unter dem Titel „Farben des Tanzes“ ein Tanzfestival zum sogenannten „mixed-abled Tanz“ geben. Ballettchef Ricardo Fernando zu seinem Verhältnis zur Kom­panie: „Loyalität ist die Basis unserer Arbeit, es ist für mich eine Lebenshaltung. Ich habe keinerlei Vorurteile, aber ich kann nur Tänzer gebrauchen, die ihre Ansprüche in jeder Hinsicht sehr hoch ansetzen.“

Produktionen der Spielzeit 2019/2020

CASA AZUL

Inspired by Frida Kahlo

Ballett von Marguerite Donlon

Komposition und musikalische Arrangements von Claas Willeke

Choreographie und Konzept: Marguerite Donlon

Bühne und Video: Ingo Bracke

Kostüme: Markus Maas

Licht: Ernst Schießl

Choreographische Assistenz und Trainingsleitung: Francesco Vecchione

 

Mit:

Frida: Filipa Amorim, Noemi Emanuele Martone, Sara Peña

Diego Rivera: Luis Gonzalez

Chavela Vargas: Amber Neuman / Ambre Twardowski

Cristina, (Schwester): Jeong Min Kim / Federica Mento

Alejando: Dario Rigaglia / Alexandre Démont

Nickolas Murray: Alexandre Démont                                 

Fridas Freunde:Brandon Alexander, Gennaro Chianese, Ciro Iorio, Alexandre Démont, Ferderica Mento, Antonio Moio, Ambre Twardowski

 

Uraufführung: 9. Oktober 2009, Saarländisches Staatstheater, Saarbrücken

Premiere Ballett Hagen: 5. Oktober 2019, 19.30 Uhr, Großes Haus, Theater Hagen

Bühnenmaße 12 X 10 m

Stückdauer: 75 Minuten

 

14 Tänzer*innen

1 Gitarrist und Sänger

 

SubsTanz trifft Schumacher

Tänzer*innen choreographieren

Ballett Hagen und iMOVE HA

 

Uraufführungen

Peter Copek: System Break

Filipa Amorim: TRInity

Alexandre Démont: YET ANOTHER LIFE TIME WORN OUT

Noemi Emanuela Martone: LITTLE P. 4.0

Sara Peña: Nicht für Dich

Marguerite Donlon, Francesco Vecchione für iMOVE HA: iPAINT

Dario Rigaglia: Fail-Able

 

Mit: Brandon Alexander, Filipa Amorim, Gennaro Chianese, Peter Copek, Alexandre Démont, Jeong Min Kim, Noemi Emanuela Martone, Federica Mento, Antonio Moio, Amber Neumann, Sara Peña, Dario Rigaglia, Ambre Twardowski;

 

13 Tänzer*innen

 

iMOVE HA:

Jana Barkanowitz, D. Darbas, Lisa Diener, Annika Dombrowski, Klara-Marie Drees, Hanah Emami, Mohammad Al Haji, Laura Harten, Anna Jochheim, Irmak Köseoglu, Marie Moneke, Julius Niggemeyer, Melisa Öz, Marie-Estelle Philipp, Lisa-Marie Pofahl, Henrike Tünnermann, Luca Völkel, Jens Vorsteher;

 

18 Personen

 

Premiere, Donnerstag,13.2. 2020

19.30 Uhr OPUS, Theater Hagen

Bühnenmaße: 8X 9 m

Dauer: 100 Minuten ohne Pause (alle Stücke in Folge)

 

SCHWANENSEE-AUFGETAUCHT

Ballett von Marguerite Donlon

Musik von Peter Iljitsch Tschaikowsky, Sam Auinger und Claas Willeke

Konzept und Choreographie: MargueriteDonlon

Musikalische Leitung: Rodrigo Tomillo

Komposition: Sam Auinger und Claas Willeke

Bühne und Video: Ingo Bracke

Licht : Ernst Schiessl

Kostüme: Markus Maas

Trainingsleitung und künstlerische Assistenz: Francesco Vecchione

 

Mit: Brandon Alexander, Filipa Amorim, Gennaro Chianese, Peter Copek, Alexandre Démont, Ciro Iorio, Jeong Min Kim, Noemi Emanuela Martone, Federica Mento, Antonio Moio, Amber Neumann, Sara Peña, Dario Rigaglia, Ambre Twardowski

 

Uraufführung: 28. März 2009, Saarländisches Staatstheater, Saarbrücken

Premiere Ballett Hagen: 9. Mai 2020, Großes Haus, Theater Hagen

Bühnenmaße: 12 X 10 m

Stückdauer: 120 Minuten

 

Produktionen der Spielzeit 2018/2019

Dido und Aeneas (2019)
Choreografie: Francesco Nappa

Junge Choreografen (2019)

Move On  (2018)
Choreografie: Cayetano Soto, Itzik Galili, Alfonso Palencia
Tännzer*innen: 14
Dauer: 2 Std.

 

Produktionen der Spielzeit 2017/2018

Dancing Souls (dreiteiliger Tanzabend)
Dauer: 2 Std. 15 min.
Tänzer*innen: 12
Soma (2011)
Choreografie: Marguerite Donlon
Extremely Loose (2008)
Choreografie: Alejandro Cerrudo
Luminous Heart (2018)
Choreografie: Alfonso Palencia

Cindarella (2018)
Choreografie: Alfonso Palencia
Tänzer*innen: 12

Tanzlabor IV (2018)
Choreografie: Bobby Briscoe, Sara Peña, Alexandre Démont Noemi Martone, Gonçalo Martins da Silva, Ana Isabel Casquilho
Tänzer*innen: 12

 

Produktionen der Spielzeit 2014/2015

Farben des Tanzes (2015)
Das Hagener Tanzfestival 31. Mai - 7. Juni

Dance Celebration! (2014)
Choreografie: Ricardo Fernando
16 Tänzer, 160 min

Ballett? Rock it! (2015)
Choreografie: Ricardo Fernando, James Wilton, Marguerite Donlon
14 Tänzer

Alice im Wunderland (2014)
Choreografie: Ricardo Fernando nach Lewis Carroll
14 Tänzer, 120 min

 

Produktionen der Spielzeit 2013/2014

Der Schrank der Georgi (2014)
Choreografie: Maria Hilchenbach, Ricardo Fernando, Musik: I. Strawinsky, Darius Milhaud, Gottfried von Einem
18 Tänzer, 1 Pianist, 150 min
Terra brasilis (2014)
Choreografie: Tindaro Silvano, Henrique Rodovalho, Luiz Fernando Bongiovanni 
14 Tänzer, 110 min
Der Nussknacker (2013)
Choreografie: Ricardo Fernando, Musik: P. I. Tschaikowsky
16 Tänzer, 120 min
Dance Celebration! (2013)
Choreografie: Ricardo Fernando
15 Tänzer, 160 min

GESCHICHTE & BIOGRAFIE

MATERIALIEN

Zur Geschichte des Ensembles
Die Uraufführung „Der Schrank der Georgi“ – ein TANZFONDS ERBE-Projekt – zum Ende der Saison 2013/14 war eine Hommage an die Ballettdirektorin und Tänzerin Yvonne Georgi, die vor über 50 Jahren den Wechsel und das Miteinander von klassischem und modernem Ballett nachhaltig auf die Bühne brachte. Für Hagens Ballettchef Ricardo Fernando ist diese Haltung zum Tanz schon immer das Ziel gewesen. So hat er in den zehn Jahren, in denen er 14 Tänzerinnen und Tänzer plus höchstens vier Gäste zu seiner Kompanie zählen konnte, die klassischen Handlungsballette wie „Giselle“, „Nussknacker“, „Dörnröschen“ oder „Alice im Wunder­land“ in einer eigenen Fassung erfolgreich choreografiert, wie auch dem zeitgenössischen Tanz mit eigenwilligen Kreationen in Hagen ein neues Publikum erobert.

 

Marguerite Donlon

Die im irischen Longford geborene Marguerite Donlon zählt zu den erfolgreichsten und innovativsten zeitgenössischen Choreographen. Bekannt für Tiefgründigkeit und Humor gleichermaßen, begeistert sie mit ihren Werken ein außergewöhnlich breites Publikum. Mit stilistischem Einfallsreichtum, irischem Esprit und der Verbindung unterschiedlicher Kunstformen hat sie sich einen festen Platz in der internationalen Tanzszene erobert. Nach ihrer Ballettausbildung war sie als Tänzerin/Solistin u.a. beim English National Ballet und im Ballett der Deutschen Oper Berlin engagiert, wo sie mit Tanzgrößen wie Rudolf Nurejew und Sir Kenneth MacMillan zusammenwirkte und in Werken u.a. von Maurice Béjart, William Forsythe und Jirí Kylián auftrat.

Von 2001-2013 war Marguerite Donlon Ballettdirektorin und Chefchoreographin am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken, wo sie mit ihrer Donlon Dance Company ein vielseitiges Repertoire erarbeitete und damit auch auf internationale Gastspielreisen ging. Im Rahmen ihrer weltweiten Tätigkeit als Gastchoreographin führten die Künstlerin Verpflichtungen u.a. ans Nederlands Dans Theater II, zum Stuttgarter Ballett, zum Ballett der Wiener Staatsoper, zu Hubbard Street Dance Chicago und zur Companhia Nacional Bailado Portugal. Über die Jahre hinweg hat Marguerite Donlon eine Vielzahl erfrischender Neuinterpretationen von Ballettklassikern und hochgelobte Uraufführungen kreiert. Ihre Choreographie von Giselle: Reloaded wurde 2007 für den Prix Benois de la Danse und von Romeo und Julia für den Deutschen Theaterpreis Der Faust nominiert. 2007 wurde sie mit dem Saarländischen Verdienstorden für ihre herausragende künstlerische Arbeit über die Grenzen des Saarlands hinaus ausgezeichnet. Im Frühjahr 2012 ernannte der stellvertretende Premierminister Irlands sie zum Mitglied des Global Irish Network. 2017 erhielt sie einen Verdienstorden in Irland für ihre international anerkannten und gefeierten Leistungen in der Welt des Tanzes, und 2018 wurde sie zur „Person des Jahres“ in Longford, Irland, gekürt.

Videos zu den Produktionen 2018/2019

Move On

Videos zu den Produktionen 2017/2018

Dancing Souls

Cindarella