balletthagen

 

„Ich möchte mit dem Tanz Geschichten erzählen, mit den großen Handlungsballetten, zu denen ich eigene Fassungen kreiere, wie auch mit modernem Tanz. Die Auswahl an interessanten Musiken, zu denen mir Choreografien im zeitgenössischen Tanz einfallen, ist heute sehr groß!“

Ricardo Fernando

Fugaz / © Klaus LefebvreDie vier Jahreszeiten / © Klaus LefebvreBlushing / © Klaus Lefebvre

PORTRÄT

PRODUKTIONEN

Das balletthagen hat in der Spielzeit 2014/15 dreizehn Tänzer, einen Trainingsleiter, eine choreografische Assistentin, einen Ballettrepetitor und eine Ballett-Dramaturgin. Die Tänzer sind zwischen 22 und 34 Jahre alt und kommen aus zehn ver­schie­denen Nationen. Die Kompanie präsentiert in jeder Spielzeit mindestens zwei eigene Ballettabende, oft dazu eine Wieder­auf­nahme aus der vergangenen Spielzeit und wird in Operetten und Musicals eingesetzt. Dazu kommen Aufführungen, die mit Ju­gend­lichen über die Schule erarbeitet werden (z. B. BallroomDance), Projekte mit Menschen mit Behinderungen (Closing the Gap), Tänzer als Choreografen (Tanzlabor) usw. 
In der Saison 2014/15 wird es unter dem Titel „Farben des Tanzes“ ein Tanzfestival zum sogenannten „mixed-abled Tanz“ geben. Ballettchef Ricardo Fernando zu seinem Verhältnis zur Kom­panie: „Loyalität ist die Basis unserer Arbeit, es ist für mich eine Lebenshaltung. Ich habe keinerlei Vorurteile, aber ich kann nur Tänzer gebrauchen, die ihre Ansprüche in jeder Hinsicht sehr hoch ansetzen.“

Produktionen der Spielzeit 2018/2019

Dido und Aeneas (2019)
Choreografie: Francesco Nappa

Junge Choreografen (2019)

Move On  (2018)
Choreografie: Cayetano Soto, Itzik Galili, Alfonso Palencia
Tännzer*innen: 14
Dauer: 2 Std.

 

Produktionen der Spielzeit 2017/2018

Dancing Souls (dreiteiliger Tanzabend)
Dauer: 2 Std. 15 min.
Tänzer*innen: 12
Soma (2011)
Choreografie: Marguerite Donlon
Extremely Loose (2008)
Choreografie: Alejandro Cerrudo
Luminous Heart (2018)
Choreografie: Alfonso Palencia

Cindarella (2018)
Choreografie: Alfonso Palencia
Tänzer*innen: 12

Tanzlabor IV (2018)
Choreografie: Bobby Briscoe, Sara Peña, Alexandre Démont Noemi Martone, Gonçalo Martins da Silva, Ana Isabel Casquilho
Tänzer*innen: 12

 

Produktionen der Spielzeit 2014/2015

Farben des Tanzes (2015)
Das Hagener Tanzfestival 31. Mai - 7. Juni

Dance Celebration! (2014)
Choreografie: Ricardo Fernando
16 Tänzer, 160 min

Ballett? Rock it! (2015)
Choreografie: Ricardo Fernando, James Wilton, Marguerite Donlon
14 Tänzer

Alice im Wunderland (2014)
Choreografie: Ricardo Fernando nach Lewis Carroll
14 Tänzer, 120 min

 

Produktionen der Spielzeit 2013/2014

Der Schrank der Georgi (2014)
Choreografie: Maria Hilchenbach, Ricardo Fernando, Musik: I. Strawinsky, Darius Milhaud, Gottfried von Einem
18 Tänzer, 1 Pianist, 150 min
Terra brasilis (2014)
Choreografie: Tindaro Silvano, Henrique Rodovalho, Luiz Fernando Bongiovanni 
14 Tänzer, 110 min
Der Nussknacker (2013)
Choreografie: Ricardo Fernando, Musik: P. I. Tschaikowsky
16 Tänzer, 120 min
Dance Celebration! (2013)
Choreografie: Ricardo Fernando
15 Tänzer, 160 min

GESCHICHTE & BIOGRAFIE

MATERIALIEN

Zur Geschichte des Ensembles

Die Uraufführung „Der Schrank der Georgi“ – ein TANZFONDS ERBE-Projekt – zum Ende der Saison 2013/14 war eine Hommage an die Ballettdirektorin und Tänzerin Yvonne Georgi, die vor über 50 Jahren den Wechsel und das Miteinander von klassischem und modernem Ballett nachhaltig auf die Bühne brachte. Für Hagens Ballettchef Ricardo Fernando ist diese Haltung zum Tanz schon immer das Ziel gewesen. So hat er in den zehn Jahren, in denen er 14 Tänzerinnen und Tänzer plus höchstens vier Gäste zu seiner Kompanie zählen konnte, die klassischen Handlungsballette wie „Giselle“, „Nussknacker“, „Dörnröschen“ oder „Alice im Wunder­land“ in einer eigenen Fassung erfolgreich choreografiert, wie auch dem zeitgenössischen Tanz mit eigenwilligen Kreationen in Hagen ein neues Publikum erobert.

Ricardo Fernando


Geboren in Goiania (Brasilien), begann er 1981 ein Kunst- und Tanzstudium in Brasilia (Brasilien), dem 1983/84 ein Engagement als Solotänzer bei T.V. Manchete in Rio de Janeiro (Brasi­lien) folgte. Von 1984 bis 1987 war er Solotänzer beim Teatro Municipal in Rio de Janeiro. Nach seiner Übersiedlung nach Europa begann er 1988 als Solotänzer und Assistent des Ballett­direktors in St. Gallen (Schweiz). Vier Jahre später wechselte er als Solotänzer zum Ballett des Züricher Opernhauses und begann gleichzeitig seine Karriere als freiberuflicher Choreograf. Seit 1993 ist er durchgehend als Ballettdirektor und Chefchoreograf an Theatern in Bremerhaven, Chemnitz, Pforzheim, Regensburg (Deutschland) und seit 2004 am theaterhagen engagiert. Als Gast arbeitete Fernando  am Landestheater Detmold, am Theater Hof, beim Musical Theater Bremen, beim Ankara State Ballet und beim Staatstheater Kassel, beim Anhaltischen Theater Dessau, in Flensburg und Cottbus (Deutschland) sowie beim Nordharzer Städtebundtheater Halberstadt.

Videos zu den Produktionen 2018/2019

Move On

Videos zu den Produktionen 2017/2018

Dancing Souls

Cindarella