• Casanova | © Marlies Kross

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  • Juliet Letters – Briefe an Julia | © Marlies Kross

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  • Die Reise zum Mittelpunkt der Erde | © Marlies Kross

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  • Ein Sommernachtstraum | © Marlies Kross

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Ballett des Staatstheaters Cottbus

Porträt

Das Cottbuser Ballett ist das einzige theatereigene Ballettensemble im Land Brandenburg. Dirk Neumann leitet die Kompanie, die aus acht Tänzer*innen besteht und mit renommierten Gastchoreograf*innen zusammenarbeitet, so z. B. Adriana Mortelliti, Giorgio Madia, Nils Christe, Lode Devos, Manuel-Joël Mandon und Mauro de Candia. Wichtig ist ihm darüber hinaus die Pflege des choreografischen Vermächtnisses des früh verstorbenen Uwe Scholz. Ein weiteres besonderes Anliegen ist ihm die Förderung von Nachwuchschoreograf*innen.
In den zwei bis drei eigenständigen Produktionen pro Spielzeit ist das Repertoire von neoklassisch bis modern aufgefächert. Im Rahmen des Brandenburger Theaterverbundes gastiert das Ballett regelmäßig in Brandenburg an der Havel, und Frankfurt an der Oder. Internationale Gastspiele führten das Ensemble unter anderem nach Novara (Italien) und Zielona Góra (Polen). Eine feste Institution ist die alljährliche Ballett-Gala mit Höhepunkten aus vergangenen Spielzeiten und neuen Choreografien.

Geschichte und Biographie

Zur Geschichte des Ensembles
Obwohl von Anfang an, seit 1908, zumeist Tänzerinnen am Cottbuser Theater engagiert waren, gab es abendfüllende Ballette erstmals 1939. Ende der 1980er Jahre begann die Zeit des modernen Tanztheaters, geprägt von den Choreograf*innen Michael Apel, Ralph Boock, Elvira Schurig und Jo Fabian. Cottbus wurde für einige Jahre ein Mekka des modernen Tanztheaters, was sich auch in der Ausrichtung der mehrfach stattfindenden Cottbuser Tanztage mit Gastspielen hervorragender internationaler Ensembles sowie mit neuen eigenen Inszenierungen zeigte. In der Folge wurde die kleine Kompanie zu immer höheren und vielseitigeren Leistungen geführt und ihre große Ausstrahlung vom Publikum und in den Medien entsprechend gewürdigt. Seit 2006 war Dirk Neumann als Ballettmeister tätig. Ihm gelang es, ein hochklassiges Ensemble zu formen und international renommierte Choreografen für die Arbeit mit der Kompanie zu gewinnen. 2018 erhielt das Ballett den Status als vierte Sparte des Staatstheaters Cottbus. Dirk Neumann wurde im Zuge dessen zum Ballettdirektor berufen.

Dirk Neumann
Dirk Neumann wurde in Leisnig (Sachsen) geboren und erhielt seine Ausbildung an der Fachschule für Tanz Leipzig. Es folgten Engagements im Erich-Weinert-Ensemble der NVA, an der Oper Leipzig und an der Musikalischen Komödie Leipzig. Er arbeitete in dieser Zeit u. a. zusammen mit den Choreografen Udo Wandtke, Harald Wandtke, Enno Markwart, Uwe Scholz, Dietmar Seyffert, Monika Geppert, Torsten Händler und Winfried Schneider. Im September 2005 erhielt er ein Engagement am Staatstheater Cottbus, wo er seit 2006 Ballettmeister, seit 2018 Ballettdirektor ist. Unter seiner Leitung wurden mehr als 20 Tanzstücke uraufgeführt.

„Es gibt nur gute oder schlechte Musik, es gibt nur gute oder schlechte Choreografen und es gibt nur gute oder schlechte Tänzer, alles dazwischen ist Mittelmaß und bringt uns und unsere Kunst um.“

Dirk Neumann

Bilder

Produktionen

  • 2019/2020

    2019/2020

    Produktionen der Spielzeit 2019/2020

    Die Reise zum Mittelpunkt der Erde (2019)
    Choreografie: Manuel-Joël Mandon
    Musikcollage: Manuel-Joël Mandon
    Libretto: Michael Böhnisch
    12 Tänzer*innen, 12 x 12m, 90 Minuten mit Pause

    Petruschka (2020)
    Choreografie: Adriana Mortelliti
    14 Tänzer*innen

    Piano Rag Musik + Tango (1984)
    Choreografie: Uwe Scholz
    1 Tänzer + 1 Pianist

    Le Sacre du Printemps (2007)
    Choreografie: Nils Christe
    18 Tänzer*innen

    Alice im Wunderland (2019)
    Choreografie: Torsten Händler
    Musikcollage und Komposition: Steffan Claussner
    14 Tänzer*innen, 12 x 12m, 85 Minuten ohne Pause

    Casanova (2003)
    Choreografie: Mauro de Candia
    Musik: Georg Friedrich Händel, Arcangelo Corelli, Arvo Pärt u.a.
    10 Tänzer*innen, 10 x 10m, 75 Minuten ohne Pause

    Ein Sommernachtstraum (2019)
    Choreografie: Jason Sabrou und Dirk Neumann
    Musik: F. Mendelssohn Bartholdy, Simon Boswell, Max Richter, John Williams, Mason Bates, John Adams und G. Verdi
    Libretto: Michael Böhnisch
    14 Tänzer*innen, 12 x 10m, ca. 100 Minuten mit Pause

    Juliet Letters – Briefe an Julia (2018)
    Choreografie: Adriana Mortelliti
    Musikcollage: Adriana Mortelliti
    Musik: Max Richter, Radiohead, Leonard Cohen u. a.
    8 Tänzer*innen, 10 x 10m, 90 Minuten mit Pause

  • weitere Spielzeiten

    weitere Spielzeiten

    Produktionen der Spielzeit 2018/2019

    Alice im Wunderland (2019)
    Choreografie: Torsten Händler
    Musikcollage und Komposition: Steffan Claussner
    14 Tänzer*innen, 12 x 12m, 85 Minuten ohne Pause

    Casanova (2003)
    Choreografie: Mauro de Candia
    Musik: Georg Friedrich Händel, Arcangelo Corelli, Arvo Pärt u.a.
    8 Tänzer*innen, 10 x 10m, 75 Minuten ohne Pause

    Ein Sommernachtstraum (2019)
    Choreografie: Jason Sabrou und Dirk Neumann
    Musik: F. Mendelssohn Bartholdy, Simon Boswell, Max Richter, John Williams, Mason Bates, John Adams und G. Verdi
    Libretto: Michael Böhnisch
    12 Tänzer*innen, 10 x 12m, ca. 100 Minuten mit Pause

    Peter Pan (2016)
    Choreografie: Manuel-Joël Mandon
    Libretto: Michael Böhnisch
    Musikcollage: Manuel-Joël Mandon
    12 Tänzer*innen, 12 x 12m, 120 Minuten mit Pause

    Juliet Letters – Briefe an Julia (2018)
    Choreografie: Adriana Mortelliti
    Musikcollage: Adriana Mortelliti
    Musik: Max Richter, Radiohead, Leonard Cohen u. a.
    8 Tänzer*innen, 10 x 10m, 90 Minuten mit Pause

     

    Produktionen der Spielzeit 2017/2018

    Premieren:

    Menschenskinder (2017)
    Meisterchoreografien von Birgit Scherzer und Nils Christe
    Bühnenmaße 12x 12 m, Dauer 85 min (Pause)
    Ein dreiteiliger Abend:

    Keith
    Choreografie: Birgit Scherzer, Musik Keith Jarrett
    7 Tänzer*innen

    Anywhereme
    Choreografie: Birgit Scherzer, Musik Portishead, Toni Gatlif, Carlo Farina
    10 Tänzer*innen

    Cantus
    Choreografie: Nils Christie, Musik: Arvo Pärt
    8 Tänzer*innen

    Juliet Letters – Briefe an Julia (2018)
    Choreografie: Adriana Mortelliti, Musikcollage: Adriana Mortelliti
    8 Tänzer*innen, Bühnenmaße 10 x 10m, Dauer 90 min (Pause)

    Repertoire:

    Peter Pan (2016)
    Ballett für alle ab fünf Jahren von Manuel-Joël Mandon nach Motiven von James Matthew Barrie
    Choreografie: Manuel-Joël Mandon, Libretto: Michael Böhnisch, Musikcollage: Manuel-Joël Mandon
    12 Tänzer*innen, Bühnenmaße 12 x 12m, 120 min (Pause)

    Frida Kahlo (2014)
    Choreografie: Undine Werchau, Musik: cellorazade (Christoph Schenker, Sascha Werchau)
    8 Tänzer*innen, Bühnenmaße 11 x 13,5 m, 100 min (Pause)


    Produktionen der Spielzeit 2016/2017

    Peter Pan (2016)
    Ballett für alle ab fünf Jahren
    Choreografie: Manuel-Joël Mandon nach Motiven von James Matthew Barrie, Libretto: Michael Böhnisch, Musikcollage: Manuel-Joël Mandon   
    10 Tänzer*innen, Bühnenmaße 12m x 12 m, 120 min (inkl. Pause)

    Songs For Swinging Lovers (2012)
    Choreografie: Mirko Mahr zu Songs von Frank Sinatra, Libretto: Philipp J. Neumann   
    9 Tänzer*innen, Bühnenmaße 10m x 10 m, 90 Min.

    IM FLUSS DER ZEIT (2016)
    SYNC / RACHMANINOW / OKTETT
    Meisterchoreografien des 20. Jahrhunderts von Uwe Scholz und Nils Christe
    Ein TANZFONDS ERBE Projekt, Bühnenmaße 12 x 12 m, 95 min.

    SYNC
    Choreografie: Nils Christe, Musik: Ludovico Einaudi
    16 Tänzer*innen
    RACHMANINOW
    Choreografie: Uwe Scholz, Musik: Sergej Rachmaninow
    16 Tänzer*innen
    OKTETT
    Choreografie: Uwe Scholz, Musik: Felix Mendelssohn Bartholdy
    16 Tänzer*innen

    Das Bildnis des Dorian Gray (2016)
    Choreografie: Lode Devos, Musik: Franz Schubert, Sergej Rachmaninow, Arnold Schönberg und Kronos Quartet
    8 Tänzer*innen, Bühnenmaße 10 x 10 m, 75 min (keine Pause)


    Produktionen der Spielzeit 2015/2016

    IM FLUSS DER ZEIT (2016)
    SYNC / RACHMANINOW / OKTETT
    Meisterchoreografien des 20. Jahrhunderts von Uwe Scholz und Nils Christe
    Ein TANZFONDS ERBE Projekt

    SYNC
    Choreografie: Nils Christe, Musik: Ludovico Einaudi
    16 Tänzer*innen, Bühnenmaße 12 x 12 m, 40 min
    RACHMANINOW
    Choreografie: Uwe Scholz, Musik: Sergej Rachmaninow
    3 Tänzer*innen, Bühnenmaße 12 x 12 m, 8 min
    OKTETT
    Choreografie: Uwe Scholz, Musik: Felix Mendelssohn Bartholdy
    16 Tänzer*innen, Bühnenmaße 12 x 12 m, 40 min

    Das Bildnis des Dorian Grey (2016)
    Choreografie: Lode Devos, Musik: Franz Schubert, Sergej Rachmaninow, Arnold Schönberg und Kronos Quartet
    8 Tänzer*innen, Bühnenmaße 10 x 10 m, 75 min (keine Pause)

    Schwanenseele (2015)
    Choreografie: Gundula Peuthert, Musik: Marc Lingk nach Motiven von  Peter I. Tschaikowski
    8 Tänzer*innen, Bühnenmaße 10 x 14 m, 90 min (keine Pause)

    Frida Kahlo (2014)
    Choreografie: Undine Werchau, Musik: cellorazade (Christoph Schenker, Sascha Werchau)   
    8 Tänzer*innen, Bühnenmaße 11m x 13,5 m, 100 min (keine Pause)

    Songs For Swinging Lovers (2012)
    Choreografie: Mirko Mahr zu Songs von Frank Sinatra, Libretto: Philipp J. Neumann   
    9 Tänzer*innen, Bühnenmaße 10m x 10 m, 90 Min. (keine Pause)
    Produktionen der Spielzeit 2014/2015

    Frida Kahlo (2014)
    Choreografie: Undine Werchau, Musik: cellorazade (Christoph Schenker, Sascha Werchau)   
    8 Tänzer*innen, Bühnenmaße 11m x 13,5 m, 100 min (keine Pause)

    Schwanenseele (2015)
    Choreografie: Gundula Peuthert, Musik: Marc Lingk nach Motiven von  Peter I. Tschaikowski
    8 Tänzer*innen, Bühnenmaße 10 x 14 m, 90 min (keine Pause)

    Berührungen. Eine Balkan-Rhapsodie (2013)
    Choreografie: Adriana Mortelliti, Musik: Goran Bregović, Boris Kovač, Bratsch, Taraf De Haïdouks     
    8 Tänzer*innen, Bühnenmaße 10m x 10m, 95 min (keine Pause)

    Le Sacre du Printemps. Frühlingsweihe (2013)
    Choreografie: Lars Scheibner, Musik: Igor Strawinski und eine Klanginstallation von Thomas Sander  
    7 Tänzer*innen, Bühnenmaße 11m x 13,5m, 75 min (keine Pause)

    Pieces of Nyman & Purcell Pieces (2014)
    Choreografie: Adriana Mortelliti und Nils Christe, Musik: Michael Nyman und Henry Purcell   
    8 Tänzer*innen, Bühnenmaße 10m x 14 m, 105 min (Pause)

     

    Produktionen der Spielzeit 2014/2015

    Peer Gynt (2015)
    Choreografie: Mark McClain; Musik: E. Grieg und andere

    TanzZeit (2015)
    Choreografie: Mitglieder des Ballett Coburg

    Der Nussknacker (2012)
    Choreografie: Mark McClain, Musik: P. I. Tschaikowsky
    13 Tänzer/innen plus Kinderballett und Statisterie, 120 min (inkl. Pause)

    HYPNOTIC POISON
    Hypnotic Poison (2012)
    Choreografie: Demis Volpi, Musik: Diamanda Galás, Trio Per Uno
    11 Tänzer/innen
    Bewitched, Bothered & Bewildered (2000)
    Choreografie: Mark McClain, Musik: Jevetta Steele, Aretha Franklin,
    Sarah Vaughan, Dinah Washington, Nina Simone, Billie Holliday,
    Ella Fitzgerald, 6 Tänzerinnen
    Contrast (2014)
    Choreografie: Young Soon Hue, Musik: John Adams, Alva Noto & Ryuichi Sakamoto
    11 Tänzer/innen, 135 min (inkl. zwei Pausen)


    Produktionen der Spielzeit 2013/2014

    Gefährliche Liebschaften (2014)
    Choreografie: Tara Yipp, Musik: François-Joseph Gossec, Maurice Ravel, W. A. Mozart und Leoš Janác̆ek
    6 Tänzer/innen plus Statisterie, 120 min (inkl. Pause)

    TanzZeit (2014)
    Choreografie: Chih-Lin Chan, Niko Ilias König,
    Po-Sheng Yeh, Takashi Yamamoto; Musik: SonicBrat, Chinese Man, Caravan Palace, Yoko Kanno und anderen
    5 Tänzer/innen

    First Steps – Soul`d Out (2014)
    Choreografie: Eriko Ampuku, Chi-Lin Chan, Eunkyung Chung, Emily Downs, Mariusz Czochrowski, Niko Ilias König, Adrian Stock, Takashi Yamamoto,
    Po-Sheng Yeh, Musik: Goran Bregovic, Ivanovich, Miguel Frasconi, Tan Dun, Björk, Naomu, Anne Müller, Henryk Mikolaj Górecki, No Angels, Redl, 105 min (inkl. Pause)

    BOLERO
    NoiZion
    Choreografie: Mark McClain, Musik: Söhne Mannheims
    14 Tänzer/innen
    Bedtime Stories
    Choreografie: Jean Renshaw, Musik: Gavin Bryars
    1 Tänzerin, 1 Tänzer
    Bolero
    Choreografie: Marc Spradling, Musik: M. Ravel
    10 Tänzer/innen, 90 min (inkl. Pause)

Materialien

 

Die Reise zum Mittelpunkt der Erde

 

DIE REISE ZUM MITTELPUNKT DER ERDE - Backstage

 

Ein Sommernachtstraum

 

Casanova

 

JULIET LETTERS

 

ALICE IM WUNDERLAND

Kontakt

Staatstheater Cottbus  
Lausitzer Straße 33 | 03046 Cottbus
Tel 0355 7824 0 | Fax 0355 7824 191
ballett@staatstheater-cottbus.de


http://www.staatstheater-cottbus.de