• Le Sacre du Printemps | © Nilz Böhme

  • Die Wahlverwandschaften | © Andreas Lander

  • Dornröschen | © Nilz Böhme

Ballett Magdeburg

Porträt

Das Ballett Magdeburg ist Teil des Viersparten-Theaters der Lan­deshauptstadt. Die Kompanie liebt den klassischen ebenso wie den modernen Tanz in seiner gesamten Vielfalt und macht ihn durch junge, talentierte Künstlerinnen und Künstler für ein brei­tes Publikum erlebbar. Unter Ballettdirektor Gonzalo Galguera zeigen die 22 Ballett­mit­glie­der aus elf Nationen im Ballett Magdeburg die wichtigen Voraus­setzungen für natio­nalen und internationalen Erfolg: Offenheit, Wandlungsfähigkeit sowie eine große Portion Neugier. Somit ergibt sich eine tän­zerische Vielseitigkeit und ein breites Spektrum an Stilen. Zudem sucht Gonzalo Galguera immer wieder nach neuen künstle­ri­schen Herausforderungen, Stillstand ist für ihn nicht erstre­bens­wert. Verschiedene Uraufführungen, sinfonische Ballett­aben­­de, Handlungsballette und die beliebte Reihe „Tanzbegegnungen“ be­reichern das Programm des Balletts Magde­burg, welches seinen klassischen Ursprung aber auch in Tanz-Meisterwerken wie „La Sylphide“, „Le Sacre du Printemps“ oder „ La Fille mal gardée“ eindrucksvoll unter Be­weis stellt. Neben eigenen Choreografien für das Ballett Magde­burg ist Galguera auch verantwortlich für die künstlerische Aus­wahl von inter­natio­nalen Gastchoreografen. Gastspiele führten das Ballett Magdeburg u. a. nach Kuba und Kolumbien. Eine Be­sonderheit des Balletts Magdeburg ist außerdem das Eleven­programm, in dem pro Spielzeit vier begabte Tänzerinnen bzw. Tänzer aus aller Welt nach ihrem Studium die Möglichkeit erhalten, sich durch Inte­gration in die Profi-Kompanie und durch spezielle Förderung auf ihre Tanzkarriere vorzubereiten. Im Jahr 2019 wurde das Ballett „Dracula“ von Gonzalo Galguera als beste Choreografie des Jahres von der Zeitschrift Tanz nominiert.

Geschichte und Biographie

Zur Geschichte des Ensembles 

1907 eröffnete das Opernhaus am Universitätsplatz als Centraltheater für Varieté und Operetten, zu dem auch schon damals eine feste Tanzkompanie gehörte. Über Jahrzehnte hinweg war das Ballett der Opernintendanz untergeordnet und tanzte vorrangig in den Produktionen des Musiktheaters. Nach der Wende entwickelte es sich unter der Direktorin Irene Schneider (1991-2006) zur eigenständigen Sparte des inzwischen fusionierten Theater Magdeburg. Schneider verhalf dem Ballett zu großer Beliebtheit, denn mit Fleiß und Hingabe schuf sie mit ihrem Ensemble unvergessliche Ballettabende und zahlreiche Uraufführungen. Seit 2006 prägt der Kubaner Gonzalo Galguera das Ballett Magdeburg und verhilft den 22 Tänzerinnen und Tänzern der Kompanie zu großen, auch international aner­kannten Erfolgen.

Gonzalo Galguera 

Der Deutsch-Kubanische Choreograf Gonzalo Galguera studierte an der Escuela Nacional de Ballet de Cuba in Havanna. Es folgten Engagements als Tänzer an das Ballet de Camagüey, das Ballet Nacional de Cuba und das Ballet María de Ávila in Madrid (Spanien). Von 1990 bis 1999 war er Solist des Balletts der Komischen Oper Berlin. Als Choreograf schuf er Werke u. a. für die Deutsche Oper Berlin, die Komische Oper Berlin, das Ballet Municipal de Lima (Peru) und das Ballet Nacional de Cuba. Von 1999 bis 2004 war er Ballettdirektor und Chefchoreograf am Anhaltischen Theater Dessau (Deutschland). Von 2015 bis 2018 war er Ballettdirektor der Compañía Colombiana de Ballet in Cali (Kolumbien). Seit der Spielzeit 2006/07 ist er Ballettdirektor und Chefchoreograf des Balletts am Theater Magdeburg.

„Traditionen verantwortungsvoll bewahren und Neues mutig ausprobieren – das ist mein künstlerisches Credo. Stets lasse ich mich von verschiedensten Impulsen aus der Literatur, der bildenden Kunst und der Musik sowie spannenden gesellschaftlichen Themen inspirieren. Diese Quellen bilden die Grundlage für einen permanenten Dialog mit dem Ensemble und unserem Publikum.“

Gonzalo Galguera
 

Bilder

Produktionen

  • 2019/2020

    2019/2020

    Produktionen der Spielzeit 2019/2020


    La Fille mal gardée (Uraufführung)
    Jahr der Uraufführung: 2019
    Choreograf: Gonzalo Galguera
    Musik u.a. von Peter Ludwig Hertel
    Anzahl Tänzer*innen: 4 Solisten + Ensemble
    Dauer: 120 Minuten

    Der Zauberladen / Petruschka (Uraufführung)
    Tag der Uraufführung: 15.02.2020
    Choreograf: Gonzalo Galguera
    Musik von Ottorino Respighi nach Rossini und Igor Strawinsky

    Tanzbegegnungen 9 (Uraufführung)
    Tag der Uraufführung: 25.04.2020


    Wiederaufnahmen

    Diva (Uraufführung)
    Uraufführung: 29.09.2018
    Choreograf: Gonzalo Galguera
    Musik: Thomas Duda
    Dauer: 70 Minuten

    Der Nussknacker (Uraufführung)
    Uraufführung: 2010
    Choreograf: Gonzalo Galguera
    Musik: Peter Tschaikowsky
    Nach E. T. A. Hoffmann
    Dauer: 145 Minuten

  • weitere Spielzeiten

    weitere Spielzeiten

    (Touring) Produktionen der Spielzeit 2017/18

    Romeo und Julia
    Choreografie: Gonzalo Galguera


    Produktionen der Spielzeit 2016/2017

    Die Wahlverwandtschaften (2016)
    Choreografie: Gonzalo Galguera, Musik: Franz Schubert und Thomas Duda
    22 Tänzer*innen und 11 Statist*innen, Bühnenmaße 16 x 18 m, 135 min

    Le Corsaire (2017)   
    Choreografie: Gonzalo Galguera nach Marius Petipa, Musik: Adolphe Adam, Cesare Pugni, Léo Delibes u.a.   
    ca. 30-35 Tänzer*innen und Statist*innen, Bühnenmaße 16 x 18 m

    Ein neuer Tanzabend (2017)   
    Choreografie: Mauro Astolfi       
    ca. 11 Tänzer*innen, Bühnenmaße 11,41 x 14m

    Coppélia (2016)   
    Choreografie: Gonzalo Galguera, Musik: Léo Delibes  
    31 Tänzer*innen und 8 Statist*innen, Bühnenmaße 16 x 18 m, 135 min

    Der Nussknacker (2010)
    Choreografie: Gonzalo Galguera, Musik: Peter Tschaikowsky   
    22 Tänzer*innen und 6 Statist*innen, Bühnenmaße 16 x 18 m, 145 min

    Dornröschen (2015)   
    Choreografie: Gonzalo Galguera, Musik: Peter Tschaikowsky   
    29 Tänzer*innen und 12 Statist*innen, Bühnenmaße 16 x 18 m, 150 min

    Le Sacre du Printemps (2014)   
    Choreografie: Gonzalo Galguera, Musik: Igor Strawinsky, Arvo Pärt
    22 Tänzer*innen, Bühnenmaße 16 x 18 m, 120 min


    Produktionen der Spielzeit 2014/2015

    Tanzbegegnungen 5 (2015)

    Dornröschen (2015)
    Choreografie: Gonzalo Galguera, Musik: P. I. Tschaikowsky
    22 Tänzer*innen, Bühnenmaße 18 x 22 m, 150 min

    Bluthochzeit/Lorca (2014)
    Choreografie: Antonio Gades, Gonzalo Galguera, Musik: Emilio de Diego, Perelló y Monreal, Felipe Campuzano u. a.
    22 Tänzer*innen, Bühnenmaße 18 x 22 m

    Le Sacre du Printemps (2014)
    Choreografie: Gonzalo Galguera, Musik: I. Strawinsky, Arvo Pärt
    22 Tänzer*innen, Bühnenmaße 18 x 22 m, 120 min

    Romeo und Julia (2013) 
    Choreografie: Gonzalo Galguera, Musik: Sergej Prokofjew
    22 Tänzer*innen, Bühnenmaße 18 x 22 m, 150 min

    Lina und das Traumfängerchen (2012)
    Choreografie: Olga Ilieva, Musik: Georges Bizet, Claude Debussy, Alberto Ginastera u. a.
    2 Tänzer*innen, 50 min

    Der Nussknacker (2010)
    Choreografie: Gonzalo Galguera, Musik: P. I. Tschaikowsky
    22 Tänzer*innen, Bühnenmaße 18 x 22 m, 145 min


    Produktionen der Spielzeit 2013/2014

    Tanzbegegnungen 4 (2014)
    Choreografie: Pablo Lastras Sanchez, Fredy Franzutti, Musik: Christoph Willibald Gluck, Niccolò Piccinni, Von Magnet u. a.
    22 Tänzer*innen

    Le Sacre du Printemps (2014)
    Choreografie: Gonzalo Galguera, Musik: I. Strawinsky, Arvo Pärt
    22 Tänzer*innen, Bühnenmaße 18 x 22 m, 120 min

    Tanzbegegnungen 3 (2013)
    Choreografie: Can Arslan, Olga Ilieva, Musik: A. Vivaldi, Steve Reich, Plasticman u. a.
    22 Tänzer*innen

    La Sylphide (2013)
    Choreografie: Gonzalo Galguera, Musik: Herman Severin Løvenskiold, John Lanchbery
    22 Tänzer*innen, Bühnenmaße 18 x 22 m

    Carmina Burana (2012)
    Choreografie: Gonzalo Galguera, Musik: George Gershwin, Maurice Ravels, Carl Orff
    22 Tänzer*innen

Materialien

Le Corsaire

Die Wahlverwandtschaften

Le Sacre du Printemps

Kontakt

Theater Magdeburg
Universitätsplatz 9 | 39104 Magdeburg
Tel 0391 / 40 490 490


http://www.theater-magdeburg.de